Schockmoment in Pasing: 1000 Volt Stromschlag verletzt DB-Mitarbeiter!

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Ein Arbeitsunfall im DB-Betriebswerk Pasing: Ein Elektroniker erlitt einen 1000-Volt-Stromschlag. Ermittlungen laufen.

Ein Arbeitsunfall im DB-Betriebswerk Pasing: Ein Elektroniker erlitt einen 1000-Volt-Stromschlag. Ermittlungen laufen.
Ein Arbeitsunfall im DB-Betriebswerk Pasing: Ein Elektroniker erlitt einen 1000-Volt-Stromschlag. Ermittlungen laufen.

Schockmoment in Pasing: 1000 Volt Stromschlag verletzt DB-Mitarbeiter!

Ein bedauerlicher Vorfall ereignete sich am Dienstagabend im Betriebswerk der Deutschen Bahn in Pasing, wo ein 52-jähriger Elektroniker aus Österreich einen schweren Stromschlag erlitt. Laut Tag24 geschah der Unfall gegen 21.30 Uhr, während der Mitarbeiter auf dem Dach eines Zuges mit der Überprüfung einer Klimaanlage beschäftigt war.

Obwohl der Elektroniker den Strom zuvor eigenständig abgestellt hatte, erlitt er einen schockierenden Stromschlag von 1000 Volt. Das ist fast fünfmal so hoch wie die übliche Spannung im deutschen Stromnetz, die bei 230 Volt liegt. Ein 34-jähriger Kollege, der im Inneren des Zuges arbeitete, bemerkte den Vorfall und alarmierte sofort die Rettungskräfte. Glücklicherweise fiel der Elektroniker mit “lediglich leichten” Verbrennungen an der Hand davon. Er wurde nach der Aufnahme des Vorfalls durch die Bundespolizei umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert, wie auch die Abendzeitung berichtet.

Unfallursache im Fokus

Die Polizei hat in diesem Fall von einem Unfall ohne Fremdverschulden ausgehen können, schließt jedoch technisches Versagen nicht aus. Der genaue Hergang des Vorfalls wird derzeit noch ermittelt. Solche Unfälle sind nicht an der Tagesordnung, dennoch zeigen Statistiken, dass die Gefahren im Umgang mit hoher Spannung ernst genommen werden sollten. Etwa 86 % der Stromunfälle resultieren aus Verstößen gegen die grundlegenden Sicherheitsregeln, wie etwa das Feststellen von Spannungsfreiheit, so die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM).

Die Sicherheitsvorkehrungen sind besonders wichtig, denn wie die Daten der BG ETEM zeigen, gab es im Jahr 2022 allein in Deutschland 23 Todesopfer durch Elektrounfälle. Mit annähernd 88 % der Stromunfälle, die im Niederspannungsbereich passieren, liegt ein klarer Fokus auf der Einhaltung von Vorschriften und Sicherheitsstandards. Fast 50 % der Beteiligten an Stromunfällen sind qualifizierte Elektrofachkräfte, und viele dieser Vorfälle ereignen sich während alltäglicher Arbeiten, wie auch bei Installationen und Wartungsarbeiten.

Der Vorfall im Betriebswerk der Deutschen Bahn ist ein besorgniserregendes Beispiel dafür, wie schnell Dinge schiefgehen können. Es ist eine Mahnung an alle, im Umgang mit elektrischen Anlagen stets aufmerksam und vorsichtig zu bleiben. Derartige Ereignisse zeigen uns, dass Sicherheit nicht nur eine sachliche Verantwortung ist, sondern eine persönliche Pflicht, für die wir alle ein gutes Händchen haben sollten.