Isar-Drama in München: Unbekannter Mann greift 34-Jährigen an!

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In Sendling attackierte ein Unbekannter einen 34-Jährigen am Isarufer. Ermittlungen laufen, der Täter bleibt flüchtig.

In Sendling attackierte ein Unbekannter einen 34-Jährigen am Isarufer. Ermittlungen laufen, der Täter bleibt flüchtig.
In Sendling attackierte ein Unbekannter einen 34-Jährigen am Isarufer. Ermittlungen laufen, der Täter bleibt flüchtig.

Isar-Drama in München: Unbekannter Mann greift 34-Jährigen an!

Ein erschreckender Zwischenfall am Isarufer hat in München Besorgnis ausgelöst. Am Dienstagnachmittag, kurz nach 13 Uhr, kam es in der Nähe der Jakob-Bauer-Brücke in Sendling zu einem handfesten Streit zwischen einem 34-jährigen Münchner und einem unbekannten Passanten. Der genaue Grund für den Konflikt bleibt im Unklaren, doch der Verlauf des Gerangels hat die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich gezogen. Laut Süddeutsche Zeitung drückte der Angreifer den Kopf des 34-Jährigen unter Wasser, bevor er flüchtete, als andere vor Ort eingriffen.

Der Münchner klagte anschließend über Atemnot und Schwindel und erhielt ambulante Behandlung im Krankenhaus. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen, um den Angreifer zu identifizieren. Beschreibungen zufolge handelt es sich um einen Mann im Alter von 30 bis 35 Jahren mit muskulösen Oberarmen und einer rasierten Brust. Er trug eine schwarze Badehose und Flip-Flops und führte zwei Hunde mit sich, einer braun und der andere schwarz.

Ermittlungen zu tödlichem Surf-Unfall an der Eisbachwelle

In den letzten Wochen war auch ein tragisches Ereignis an der Eisbachwelle in den Nachrichten. Die Staatsanwaltschaft München I hat die Ermittlungen zu einem Surf-Unfall abgeschlossen, der im April einer 33-jährigen Surferin das Leben kostete. Ihre Sicherungsleine hatte sich am Grund des Flusses verhakt, und die starke Strömung hinderte sie daran, sich zu befreien. Die Feuerwehr musste einschreiten und die Leine durchschneiden, um die Frau zu retten. Leider erlag sie im Krankenhaus ihren Verletzungen.

In Reaktion auf den Unfall wurde die Eisbachwelle für Surfer gesperrt und mit Gittern abgeriegelt. Dies führte zu Kritik unter den Surfern, darunter auch NFL-Superstar Tom Brady, der die Maßnahme als übertrieben empfindet. Trotz des Verbots haben einige Surfer die Welle weiterhin frequentiert, was mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat dazwischen um Verständnis gebeten und versichert, sich für eine zügige Lösung einzusetzen.

Sicherheitslage in München

Die aktuelle Situation wirft Fragen zur Sicherheitslage in München auf. Laut der städtischen Statistik werden alle Verbrechen und versuchten Straftaten erfasst, die der Polizei bekannt werden. Ob es sich um Rauschgiftdelikte handelt oder andere Delikte, jede Straftat wird als Einzelfall gewertet. Verstöße werden zumeist erkannt und verfolgt, wobei die Aufklärungsquote in vielen Fällen relativ hoch ist. Allerdings zeigt sich auch, dass die Unsicherheit in der Bevölkerung wächst, vor allem wenn es um Gewaltdelikte im öffentlichen Raum geht.

In keinem Fall sollte jedoch die allgemeine Sicherheit in der Stadt infrage gestellt werden; die Münchner Polizei bleibt wachsam und kooperiert eng mit der Staatsanwaltschaft und anderen Stellen, um eingehende Ermittlungen voranzutreiben.