Umbaupläne für den Säbener Platz: Mehr Sicherheit für alle Nutzer!
Anneke Steinmüller plant eine Umgestaltung des Säbener Platzes in Harlaching, um Radfahrer und Fußgänger sicher zu integrieren.

Umbaupläne für den Säbener Platz: Mehr Sicherheit für alle Nutzer!
Die Anwohnerin Anneke Steinmüller setzt sich leidenschaftlich für eine Umgestaltung des Säbener Platzes in München ein. Dieser Platz verbindet die Stadt mit dem idyllischen Perlacher Forst und ist bei Joggern, Wanderern, Gassigängern, Familien und Radfahrern gleichermaßen beliebt. Bei einer Bürgerversammlung stellte Steinmüller kürzlich einen Entwurf vor, der auf große Zustimmung stieß. Ziel der Umgestaltung ist es, allen Nutzergruppen gerecht zu werden und Konflikte zu vermeiden, die aufgrund der stark frequentierten Teerstrecke zwischen Säbener Platz und Oberhaching entstehen. Hierbei zieht besonders die Rennradfahrer an, was laut Steinmüller zu gefährlichen Situationen für Kinder führt, die dort Rad fahren.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, schlägt Steinmüller vor, zusätzliche Wege neben der Rennstrecke auszubauen. Diese sollen sichere Bereiche für langsame Radler, Fußgänger, Jogger und Hundehalter schaffen. Bodenmarkierungen sind ebenfalls in der Diskussion, um die Verkehrssituation zu verbessern. Eine bedeutende Veränderung wäre, dass die Oberbiberger Straße früher auf die Säbener abbiegt. Damit könnte ein Platz entstehen, der den Bedürfnissen aller gerecht wird.
Geplante Einrichtungen
Die Ideen für den neu gestalteten Säbener Platz gehen über bloße Wege hinaus. Steinmüller plant Tische, eine Toilette sowie ein Service-Häuschen mit E-Ladesäule und einem Defibrillator. Zudem könnten WLAN und ein Getränkeautomat das Angebot abrunden. Momentan sind die Besucherzahlen der Radfahrer im Wald nicht erfasst, was laut Staatsforsten an fehlenden Zählungen liegt. Doch das Interesse an nachhaltiger Mobilität ist unübersehbar.
Die Bedeutung von Stadtplanung für eine nachhaltige Mobilität wird immer wichtiger, insbesondere durch die Herausforderung des Klimawandels und Luftverschmutzung. Innovative Konzepte zur Förderung des Radfahrens sind unerlässlich. Radfahren ist nicht nur umweltfreundlich, sondern hat auch positive Effekte auf die persönliche Gesundheit und Lebensqualität. In diesem Kontext wird die Fahrradinfrastruktur zunehmend ein Schlüssel zur Verbesserung der urbanen Lebensqualität. Nicht zuletzt dienen Städte wie Kopenhagen und Amsterdam als Vorbilder für eine radfreundliche Infrastruktur.
Der Säbener Platz im Detail
Der Säbener Platz liegt am Ende der Säbener Straße in Harlaching, an der Kreuzung mit Oberbiberger Straße und Heigelstraße. Er ist als Fahrradstraße ausgewiesen und hat eine Länge von etwa 100 Metern. Der Platz, benannt nach dem Kloster Säben in Südtirol, wurde 1922 diesen Namen verliehen und erlebte im Laufe der Jahre verschiedene Nutzungstrends. Derzeit erfreut er sich großer Beliebtheit bei Fußgängern und Radfahrern gleichermaßen.
Die Vision von Anneke Steinmüller und die geplanten Umbauten könnten dem Platz eine völlig neue Funktionalität verleihen. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Ideen bald in die Realität umsetzen lassen und der Säbener Platz zu einem Vorbild für eine lebenswerte und nachhaltige Stadtgestaltung in München wird. Die Bürgerbeteiligung spielt dabei eine entscheidende Rolle und steigert das Bewusstsein für die Bedeutung von Radverkehr in unserer urbanen Umgebung.
Für weitere Informationen zu den aktuellen Entwicklungen rund um den Säbener Platz, können Sie die Berichte von tz.de, muenchenwiki.de und radsport-wulff.de konsultieren.