Treffpunkt für pflegende Männer: So schützen Sie sich vor Betrug!

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Treffpunkt für pflegende Männer am 20. August in Grafing: Experten informieren über Internet-Sicherheit und Betrugsprävention.

Treffpunkt für pflegende Männer am 20. August in Grafing: Experten informieren über Internet-Sicherheit und Betrugsprävention.
Treffpunkt für pflegende Männer am 20. August in Grafing: Experten informieren über Internet-Sicherheit und Betrugsprävention.

Treffpunkt für pflegende Männer: So schützen Sie sich vor Betrug!

Am Mittwoch, den 20. August, wird im Caritas-Zentrum in Grafing ein besonders wichtiges Event stattfinden: der „Treffpunkt pflegende Männer“. Ab 18 Uhr dürfen sich die Teilnehmer auf eine spannende Veranstaltung zum Thema „Sicherheit im Internet und am Telefon“ freuen. Die kriminalpolizeiliche Referentin Daniela Honsa wird die Anwesenden über aktuelle Betrugsmaschen aufklären und wertvolle Tipps geben, speziell für Senioren, die häufig Ziel solcher Machenschaften sind. Wie Wochenanzeiger berichtet, ist der Eintritt kostenlos und eine Voranmeldung nicht nötig. Geplant sind zudem weitere Termine am 17. September, 15. Oktober und 19. November, jeweils mittwochs.

Das Thema ist aktueller denn je, denn insbesondere ältere Menschen sehen sich einer wachsenden Flut von Betrugsversuchen im Netz und am Telefon gegenüber. Im Jahr 2020 verzeichnete Österreich über 18.000 Fälle von Internetbetrug, ein Anstieg von 11,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Umgang mit digitalen Medien wird zwar zunehmend einfacher, bringt jedoch auch neue Herausforderungen mit sich. Laut Onlinesicherheit.gv.at surften 2020 bereits 57 % der 65- bis 74-Jährigen regelmäßig im Internet, was das Thema „sicheres Surfen“ besonders relevant macht.

Wichtige Betrugsmaschen für Senioren

Betrüger nutzen vielfach das Vertrauen älterer Menschen aus, um diese um ihr Geld zu bringen. Ein beliebtes Beispiel ist der sogenannte „Enkeltrick“, bei dem sich Betrüger als Enkel ausgeben und um finanzielle Unterstützung bitten. Auch Schock-Anrufe, bei denen falsche Polizisten sich ausgeben, um Wertsachen zu stehlen, sind weit verbreitet. Die Aufklärung über solche Methoden ist dringend notwendig, um finanzielle und emotionale Schäden zu vermeiden. Pflegehilfe Senioren hebt hervor, dass Sensibilisierung die erste Maßnahme zum Schutz vor Betrug darstellt.

Darüber hinaus gibt es einige einfache, aber wirkungsvolle Tipps, die helfen können, sich im Internet besser zu schützen. Dazu gehört zum Beispiel, immer genau zu lesen, bevor man auf einen Link klickt, oder sich wegen „zu gut um wahr zu sein“-Angeboten lieber zweimal zu überlegen. Vor allem bei Gratis-Angeboten und unbekannten Anrufen ist Vorsicht geboten. Es ist ratsam, bei Verdacht auf Betrug eine Vertrauensperson zu Rate zu ziehen und die Polizei zu informieren.

Praktische Tipps für sicheres Surfen

Um Betrugsfallen zu vermeiden, sollten persönliche Daten niemals leichtfertig im Internet bekanntgegeben werden. Ein sicheres Passwort und regelmäßige Aktualisierungen des Betriebssystems sind ebenfalls wichtige Schutzmaßnahmen. Auch Virenschutzprogramme können helfen, eine zusätzliche Sicherheitsebene zu bieten. Für Smartphones gilt, dass man vor unseriösen Angeboten über Apps ebenfalls gewarnt sein sollte.

Der „Treffpunkt pflegende Männer“ bietet eine großartige Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre mit Gleichgesinnten auszutauschen und zu lernen, wie man sich vor Betrugsversuchen schützt. Michael Münch von der Caritas München ist der richtige Ansprechpartner für alle, die mehr Informationen wünschen. Er ist erreichbar via E-Mail unter michael.muench@caritasmuenchen.org oder telefonisch unter 08092 23241 – 10. Parkmöglichkeiten sind vorhanden, unter anderem am Volksfestplatz und beim S-Bahnhof.