Urlauber in der Türkei: Insolvenz von Mixx Travel sorgt für Chaos und Kosten
Insolvenz von Mixx Travel: 1300 Urlauber in der Türkei und Griechenland gestrandet. Hotels fordern Nachzahlungen.

Urlauber in der Türkei: Insolvenz von Mixx Travel sorgt für Chaos und Kosten
In der Sommerhitze dauert der Urlaub für viele zu lange, doch nicht alle sind in solch glücklichen Situationen. Am 31. Juli 2025 beantragte der schwedische Reiseveranstalter Mixx Travel Insolvenz, was für etwa 1.300 deutsche und schwedische Touristen fatale Folgen hat. Diese Urlauber sitzen nun in der Türkei und Griechenland fest und müssen sich mit unvorhergesehenen Kosten herumschlagen, da die Hotelanbieter von ihnen Nachzahlungen verlangen.
Ein besonders betroffenes Beispiel ist die Geschichte von Sara Helene Lund-Tønnesen, die von einem Hotel in Alanya berichtete: „Wir sollen das Doppelte zahlen.“ Die Hotelmanagerin Elvan Gunes bestätigte, dass ihr Haus keine Zahlungen vom Veranstalter erhalten habe, was die Situation für die Gäste zusätzlich erschwert. Viele Urlauber sehen sich gezwungen, neue Rückflüge zu buchen, da die Airline Norwegian sämtliche Buchungen von Mixx Travel ab dem 2. August storniert hat.
Rückreisekosten und Entschädigung
Die finanziellen Belastungen sind erheblich. Steffen Schei erzählte, dass er für seine Familie rund 1.700 Euro für neue Flüge aufbringen muss. Das Hotel in der Türkei verlangt zudem, dass Urlauber sich um ihre Rückreise kümmern. Um die Kosten der Rückholübung finanziell abzusichern, sollen Versicherungen des Unternehmens greifen, die Rückreisen und mögliche Entschädigungen abdecken. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Anträge innerhalb von drei Monaten nach Bekanntwerden der Insolvenz eingereicht werden müssen.
Seit der Insolvenz hat Mixx Travel seine Betriebsabläufe sofort eingestellt. Ercan Secilmis, der Eigentümer, erklärte, dass die mitverkauften Reisen auch Kunden aus Dänemark, Norwegen und Finnland betreffen und man bedauert die drastischen Auswirkungen auf die Kunden, Partner und Mitarbeiter. Mixx Travel stellt Garantien in Höhe von 28,4 Millionen Kronen bereit, die potenziell ausreichen sollten, um die Rücktransportkosten und Entschädigungsansprüche der gestrandeten Passagiere abzudecken. Kunden wird geraten, sich an Kammarkollegiet in Schweden oder die Verbraucherschutzbehörde in Finnland zu wenden, um weitere Informationen zu erhalten.
Extreme Wetterbedingungen erschweren die Lage
Zu allem Überfluss herrscht in der Türkei eine extreme Hitzewelle, die nicht nur die Urlaubsstimmung drückt, sondern auch zu Wasserknappheit führt. Die unerwarteten Herausforderungen aus der Insolvenz und der heißen Witterung stellen die betroffenen Urlauber vor große Herausforderungen. Wie die Situation weitergeht, bleibt abzuwarten, denn für viele heißt es nun: die Reise ist noch lange nicht vorbei.
Für genauere Informationen und Updates können die Hintergründe auf Merkur nachgelesen werden, wo Merkur berichtet, dass … sowie auf Sweden Herald, wo Sweden Herald Informationen bereitstellt.