Tödlicher Gasunfall bei Feier in Münchens Schrebergarten: Zwei Tote!
In einem Gasunfall in einer Kleingartenanlage bei Fasaneriesee in München am 9. August 2025 starben zwei Menschen durch Kohlenmonoxid.

Tödlicher Gasunfall bei Feier in Münchens Schrebergarten: Zwei Tote!
Furchtbare Szenen haben sich am 9. August 2025 in einer Kleingartenanlage nordöstlich des Fasaneriesees in München abgespielt. Bei einem tragischen Gasunfall, vermutlich verursacht durch einen Generator, verstarben zwei Menschen, ein 41-Jähriger im Krankenhaus und ein 50-Jähriger am darauffolgenden Sonntagmorgen. Das Unglück ereignete sich während einer privaten Feier, an der sieben Personen teilnahmen, während der Besitzer des Schrebergartens, in dem die Feier stattfand, nicht anwesend war, aber über das Fest informiert war. Die Feier nahm ein schreckliches Ende, als mehrere Gäste durch ausströmendes Kohlenmonoxid verletzt wurden.
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) München-Mitte e.V. hatte den Einsatz am Abend des 9. August übernommen, um die medizinische Erstversorgung der betroffenen Personen sicherzustellen. Während des Einsatzes, der rund drei Stunden dauerte und um 20:30 Uhr endete, arbeiteten die Rettungskräfte eng mit verschiedenen Organisationen wie der Berufsfeuerwehr München, dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und den Johannitern zusammen. Mehrere Personen erlitten teils lebensgefährliche Verletzungen durch die giftigen Stoffe.
Schwerwiegende CO-Vergiftungen
Kohlenmonoxid (CO) ist ein geruch- und geschmackloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung kohlenstoffhaltiger Materialien entsteht. Die Gefährlichkeit dieses Gases kann nicht genug betont werden: Bereits kurze Exposition kann innerhalb weniger Minuten tödlich sein. Zu den typischen Symptomen einer Kohlenmonoxidvergiftung gehören Übelkeit, Atemnot, Kopfschmerzen und Verwirrtheit. Schwere Fälle können sogar zu Herzversagen und Bewusstlosigkeit führen. Die Patienten im Alter von 43 bis 54 Jahren, die bei dem Unglück eine CO-Vergiftung erlitten haben, zeigen nun langfristige gesundheitliche Folgen, die von Gedächtnisstörungen bis hin zu Lähmungen reichen können, wie Wikipedia berichtet.
Die Polizei hat umgehend Ermittlungen aufgenommen und geht von keiner vorsätzlichen Straftat aus. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe einer Gaststätte am Fasaneriesee, was die Notwendigkeit einer breiten Aufklärung über die Gefahren von Kohlenmonoxid und die Prävention solcher Unfälle noch einmal verdeutlicht. Bei der Untersuchung des Vorfalls wird auch geprüft, inwiefern der Gasgenerator im Keller verantwortlich für das Entweichen des giftigen Gases war.
Ein Appell zur Sicherheit
Dass dieses Unglück eine schreckliche Tragödie mit weitreichenden Folgen ist, liegt auf der Hand. „Wir müssen mehr über die Gefahren von Kohlenmonoxid informieren und in unseren Gemeinschaften für mehr Sicherheit sorgen“, so ein Sprecher der DLRG München-Mitte. Die Bedeutung von Rauchmeldern und CO-Warnanlagen kann dabei nicht hoch genug eingeschätzt werden, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Oftmals bleibt das Gas unerkannt und wird erst dann gefährlich, wenn es zu spät ist, darauf hinzuweisen. Die Dunkelziffer an Unfällen durch Kohlenmonoxid ist in Deutschland sehr hoch, denn viele Symptome werden oft nicht sofort mit einer Vergiftung in Verbindung gebracht, wie News.de erläutert.
In Gedenken an die verstorbenen Opfer und zur Unterstützung der Überlebenden sind jetzt Hilfsmaßnahmen und präventive Aufklärungsaktionen dringend notwendig. Nur durch Aufklärung und Prävention können wir solche Tragödien in Zukunft reduzieren.