Heute ist der 17.04.2026 und in Neuharlaching freuen sich die Kunst- und Kulturschaffenden über die Vergabe der Förderpreise für Theater und Tanz durch die Stadt München. Diese Auszeichnung, die alle zwei Jahre erfolgt, hat in der hiesigen Szene einen hohen Stellenwert und wird von einem Kulturausschuss des Stadtrats beschlossen. Am 16. April 2026 sprach die Jury ihre Empfehlungen aus, und die Entscheidung fiel auf zwei herausragende Persönlichkeiten: die Performerin Lucy Wilke und die Choreografin Stephanie Felber. Beide Preise sind mit jeweils 8.000 Euro dotiert, was eine wertvolle Unterstützung für die künstlerische Arbeit der Preisträgerinnen darstellt.

Lucy Wilke, die den Förderpreis für Theater erhält, ist eine faszinierende Künstlerin, die sich an den Grenzen zwischen Performance, Schauspiel, Tanz und Musik bewegt. In München geboren, lebt und arbeitet sie in ihrer Heimatstadt. Ihre Ausbildung am International Munich Art Lab legte den Grundstein für ihre interdisziplinäre Praxis. Wilke wird als prägende Stimme ihrer Generation beschrieben und ist eng mit den Münchner Kammerspielen und der Freien Szene verbunden. Ihre Zusammenarbeit mit Paweł Duduś, die den Theaterabend „scores that shaped our friendship“ hervorbrachte, sowie ihre Arbeiten mit Sahar Rahimi, die gesellschaftliche Tabus und Themen wie Mutterschaft und Körperlichkeit beleuchten, sind nur einige Beispiele ihres kreativen Schaffens. Ihre Leistungen wurden bereits mit renommierten Auszeichnungen gewürdigt, darunter der Deutsche Theaterpreis Der Faust und der Kulturpreis Bayern.

Stephanie Felber und ihre innovative Choreografie

Stephanie Felber, die den Förderpreis für Tanz erhält, bringt frischen Wind in die Münchner Tanzszene. Ihr choreografisches Denken ist stark von Film und Bildender Kunst geprägt. Seit ihrem Debüt im Jahr 2015 fokussiert sie sich auf die Komposition geteilter sozialer Räume und erforscht mit ihren multimedialen Performances ein einzigartiges Feld. Besonders hervorzuheben ist die Uraufführung ihres Film-Tanz-Abends „Carnal Screen“ im Jahr 2023, der ein neues Genre geschaffen hat. Felber ist auch für das inklusive Ensemble der Freien Bühne München e. V. aktiv und gibt internationale Workshops. Derzeit widmet sie sich mit einem Stipendium der Forschung zum Thema Körpergedächtnis. Ihre kollegiale Netzwerkarbeit und ihr unabhängiger Geist haben ihr einen hervorragenden Ruf in der Szene eingebracht.

Die Auszeichnungen für Wilke und Felber reflektieren nicht nur ihre individuellen Talente, sondern auch die lebendige und vielfältige Kulturszene in München. Diese Stadt hat sich als ein Ort etabliert, an dem Theater und Tanz florieren, und wo kreative Köpfe wie Wilke und Felber ihr volles Potenzial entfalten können. Die Münchner Kammerspiele, mit denen Wilke eng verbunden ist, bieten eine Plattform für innovative Projekte und fördern den Austausch zwischen verschiedenen Kunstformen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Webseite der Münchner Kammerspiele, die Besucher mit wichtigen Informationen versorgt und gleichzeitig die Kunstszene unterstützt, indem sie auf die Vielfalt der Angebote hinweist.

Für alle Kunstinteressierten lohnt sich ein Besuch der Performances von Wilke und Felber, um einen Eindruck von der Kreativität und dem Engagement dieser beiden Künstlerinnen zu gewinnen. Die Stadt München zeigt mit der Vergabe dieser Preise, wie wichtig sie die Förderung von Theater und Tanz nimmt und trägt so aktiv zur kulturellen Identität der Region bei. Die Zukunft sieht vielversprechend aus, und wir dürfen gespannt sein, welche neuen Impulse und Werke Wilke und Felber in den kommenden Jahren präsentieren werden.

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Weitere Informationen finden Sie in den Artikeln der tz und auf der Webseite der Münchner Kammerspiele.