Heute ist der 18.04.2026 und der Abstiegskampf in der Regionalliga spitzt sich zu. Die kommenden Spiele am Wochenende sind entscheidend für die Teams, die sich in der unteren Tabellenregion befinden. Besonders im Fokus stehen die Begegnungen des TSV Ottobrunn, des TSV Steinhöring, des SC Baldham-Vaterstetten sowie des FC Anzing-Parsdorf.
Der TSV Ottobrunn trifft am Samstag um 13:00 Uhr auf den TSV Steinhöring. Nach einem beeindruckenden Sieg von 7:1 gegen Grasbrunn zeigt sich Ottobrunn in guter Form und ist seit dem Winter ungeschlagen. Trainer Thomas Rotherbl von Steinhöring steht hingegen vor einer großen Herausforderung. Sein Team hat zuletzt mit 1:5 gegen Waldtrudering verloren und hat nur drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Rotherbl betont die Notwendigkeit, schwierige Phasen zu überstehen und fordert von seinen Spielern „Feuer“ für das bevorstehende Spiel, um sich vom Abstiegsplatz abzusetzen. Steinhöring spielt zudem am Freitagabend gegen SK Srbija München, die in zehn Spielen nicht gewonnen haben und somit als Favoriten gelten.
SC Baldham-Vaterstetten vor herausforderndem Heimspiel
Am selben Tag um 15:00 Uhr spielt der SC Baldham-Vaterstetten gegen den SV Helios-Daglfing. Baldham hat durch einen Punktabzug der SpVgg Haidhausen wieder Anschluss ans Aufstiegsrennen gefunden, ist jedoch von Verletzungssorgen geplagt. Trainer Gediminas Sugzda bleibt gelassen und konzentriert sich auf die Verbesserung des Teams. Helios wird als „Angstgegner“ bezeichnet, da Baldham in der Vergangenheit dort schlecht abgeschnitten hat. Sugzda warnt zudem vor der Herausforderung gegen Grasbrunn-Neukeferloh, denn mehrere Spieler sind verletzt oder haben private Verpflichtungen. Dennoch kehrt Maxime Schneiker (25) ins Team zurück und könnte für frischen Wind sorgen.
FC Anzing-Parsdorf mit Optimismus
Am Sonntag um 14:30 Uhr hat der FC Anzing-Parsdorf die Möglichkeit, seinen Aufwärtstrend fortzusetzen. Nach einem 3:2-Sieg gegen die SpVgg Haidhausen zeigt sich Trainer Peter Beierkuhnlein optimistisch für das Auswärtsspiel gegen den TSV Grasbrunn. Anzing hat fünf Punkte Rückstand auf die Relegationsplätze, und mit einem Sieg könnte das Team die nötige Motivation schöpfen. Am Sonntag muss Anzing zudem gegen den TSV Waldtrudering antreten, der als unangenehmer Gegner gilt und sich oft aus Abstiegsgefahr rettet.
Pframmern unter Druck
In einem weiteren spannenden Duell trifft der SK Srbija am Sonntag um 15:00 Uhr auf den TSV Oberpframmern. Pframmern hat mit Verletzungen zu kämpfen, kann jedoch auf erfahrene Spieler zurückgreifen. Trainer Florian Lechner weist darauf hin, dass sein Team unter Druck steht, da der Klassenerhalt auf dem Spiel steht. Pframmern hat elf Punkte Vorsprung auf dem ersten Relegationsplatz, aber gegen das Schlusslicht ist es wichtig, keine Chancen zu vergeben. In der Vergangenheit hat Pframmern gute Leistungen gegen die SpVgg Haidhausen gezeigt, was Hoffnung auf einen positiven Ausgang gibt.
Die bevorstehenden Spiele sind für die beteiligten Teams von großer Bedeutung. Die Ergebnisse könnten entscheidend sein für den weiteren Verlauf der Saison und den Kampf gegen den Abstieg. Wer wird sich durchsetzen und wer muss um seine Liga-Zugehörigkeit bangen? Die Antworten werden schon bald auf dem Platz gegeben. Weitere Informationen finden Sie in den detaillierten Berichten von Merkur und TZ.