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Heute ist der 26.03.2026 und in Thalkirchen dreht sich alles um ein spannendes Projekt, das die Verbindung zwischen Künstlicher Intelligenz (KI) und Umweltschutz beleuchtet. Schülerinnen und Schüler der Kooperativen Ganztagsbildung in der Baierbrunner Straße haben sich auf die Suche nach den Umweltauswirkungen von KI gemacht. Dabei geht es nicht nur um die Technologie selbst, sondern auch um den Energieverbrauch, der mit den großen Rechenzentren verbunden ist, die KI-Anwendungen unterstützen.

In diesem Projekt, geleitet von der engagierten Lehrkraft Daniela Brandner und unterstützt durch BR-Mediencoach Janina Böhm, haben die Kinder aus den Klassen 3 und 4 das Ziel, mögliche Verbesserungen in Bezug auf den Energieverbrauch und die Umwelt zu finden. Es ist ein echter Schritt in die richtige Richtung, denn die Rechenzentren, die für KI-Anwendungen benötigt werden, haben in den letzten Jahren einen enormen Anstieg im Stromverbrauch verzeichnet.

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Die Herausforderungen des Energieverbrauchs

Wie eine aktuelle Studie zeigt, wird der Energieverbrauch von Rechenzentren für KI-Anwendungen in Europa bis 2030 voraussichtlich auf über 150 Terawattstunden ansteigen. Das entspricht fast einer Verdopplung des aktuellen Verbrauchs und macht rund fünf Prozent des gesamten europäischen Stromverbrauchs aus, im Vergleich zu nur zwei Prozent bisher. Dies könnte den Klimawandel beschleunigen, wenn der Anstieg nicht durch erneuerbare Energien gedeckt wird.

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Aktuell stammt der Großteil des Stroms für diese Rechenzentren noch aus fossilen Brennstoffen. Selbst große Anbieter wie Amazon, Microsoft und Google haben zwar Verpflichtungen, auf erneuerbare Energien umzusteigen, doch die Realität sieht oft anders aus. Google berichtete, dass die Treibhausgasemissionen im letzten Jahr um 13 Prozent auf über 14,3 Millionen Tonnen Kohlendioxid gestiegen sind, hauptsächlich aufgrund des erhöhten Energieverbrauchs ihrer Rechenzentren.

Ein Blick in die Zukunft

Die Nachfrage nach sauberem Strom erfordert massive Investitionen in erneuerbare Energien und den Ausbau der Strominfrastruktur. Um dem steigenden Energiebedarf gerecht zu werden, setzen Tech-Giganten zunehmend auch auf Kernenergie. So hat Google beispielsweise einen Vertrag über den Kauf von kleinen modularen Atomreaktoren unterzeichnet, um den Energiebedarf ihrer Rechenzentren zu decken.

Dennoch gibt es auch Lichtblicke: KI kann nicht nur als Energieverbraucher fungieren, sondern auch aktiv zur Verbesserung der Klimabilanz beitragen. Durch den Einsatz von KI in Bereichen wie Landwirtschaft und Katastrophenschutz können Ressourcen effizienter genutzt und die Entwicklung sauberer Technologien beschleunigt werden.

Das Projekt in der Baierbrunner Straße ist ein wichtiger Schritt, um die Jüngeren für diese Themen zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, dass sie einen Unterschied machen können. Es ist von großer Bedeutung, dass die nächsten Generationen ein Bewusstsein für die Herausforderungen und Chancen der Künstlichen Intelligenz entwickeln.

Für weitere Informationen zu den Umweltauswirkungen von KI und den Herausforderungen des Energieverbrauchs in Rechenzentren können Sie die umfassenden Artikel auf BR.de und Tagesschau.de nachlesen.