München freut sich: Riesenpandas ziehen 2028 ins Hellabrunn ein!
München erhält 2028 Riesenpandas im Tierpark Hellabrunn. Ministerpräsident Söder kündigt Bau eines neuen Geheges an.

München freut sich: Riesenpandas ziehen 2028 ins Hellabrunn ein!
In einer aufregenden Neuigkeit für alle Tierpark-Liebhaber hat Ministerpräsident Markus Söder die Ankunft eines Pärchens von Riesenpandas im Münchner Tierpark Hellabrunn offiziell bekannt gegeben. Die gefühlvollen Gesellen sollen gemäß den aktuellen Planungen spätestens 2028 ihre neue Heimat im Zoo beziehen. Diese Ankündigung bringt nicht nur Freude, sondern auch eine Vielzahl an kreativen Möglichkeiten, um den Tierpark weiterzuentwickeln und die Besucher begeistert.
Die Pandas, eine Leihgabe aus China, werden in einem speziell neu errichteten Gehege untergebracht. Das dafür eingeplante Areal wird etwa 5.000 Quadratmeter groß sein und wird nicht nur großzügige Außen- und Innengehege bieten, sondern auch Rückzugsräume sowie Bambus- und Wasserflächen, die den natürlichen Lebensbedingungen der Tiere gerecht werden. Die Baukosten von knapp 18 Millionen Euro werden vollständig vom Freistaat Bayern getragen, während eine jährliche Leihgebühr zwischen 500.000 Euro und einer Million Euro anfallen wird. Das Abendblatt hinterfragt jedoch die finanziellen Aspekte und warnt vor den hohen Kosten, die mit der Haltung der Pandas verbunden sind.
Ein Schritt in die Zukunft
Die neue Panda-Anlage wird nicht nur als Aushängeschild für moderne Tierhaltung präsentiert, sondern auch als Teil eines internationalen Artenschutzprogramms. Der Tierpark arbeitet eng mit dem „China Conservation and Research Center for the Giant Panda“ (CCRCGP) in Chengdu zusammen, um die Erhaltungsmaßnahmen für die Riesenpandas weltweit zu unterstützen. „Das Projekt soll Münchens Profil als internationale Stadt der Wissenschaft, des Artenschutzes, der Bildung und der Kultur stärken“, äußert sich Söder optimistisch.
Der Tierpark Hellabrunn sieht sich als moderner Natur- und Artenschutzzoo, der Tiere für Bildungs- und Forschungszwecke hält. Dabei wird die Öffentlichkeit während der Bauphase durch Informationsangebote und Transparenzberichte eingebunden. „Wir haben ein gutes Händchen für Nachhaltigkeit und Bildung“, ergänzt ein Sprecher des Tierparks. Die Bauweise der neuen Anlage wird auf höchste Energieeffizienz, nachhaltige Baustoffe und ein umfassendes Recyclingkonzept setzen.
Ein großer Schritt für den Artenschutz
Die Ankunft der Pandas in München ist auch deshalb bemerkenswert, weil sie nach Berlin der zweite Tierpark in Deutschland sind, der diese faszinierenden Tiere aufnehmen wird. In Freiheit gelten Riesenpandas als gefährdet, und weltweit leben nur rund 60 Tiere in Zoos außerhalb Chinas, was die Bedeutung des Projekts unterstreicht. „Das Ziel unserer Initiative ist nicht nur die Zucht der Pandas, sondern auch ihre Rückkehr nach China nach Ablauf der Vereinbarung“, erklärt der Tierpark weiter.
Die Vorfreude auf die Pandas ist groß. Sie werden nicht nur das Herz von Groß und Klein erobern, sondern auch einen Beitrag zur Umweltbildung und zum Bewusstsein für Artenschutz leisten. Bei einer Lebensweise, die zu 99 % aus Bambus besteht, verbringen die großen Bären zudem täglich 10 bis 16 Stunden mit Fressen – das lässt vermuten, dass sie bei ihrem Umzug nach München eine ganz neue Diät entdecken werden!
Insgesamt verspricht die Ankunft der Riesenpandas im Tierpark Hellabrunn ein aufregendes Kapitel in der Geschichte des Münchner Zoos zu werden und viele glückliche Kinderaugen zu zaubern. Wer kann sich nicht auf den ersten Blick auf die knuffigen Bären freuen? Mehr Informationen finden Interessierte unter tz.de und hellabrunn.de.