In der bayerischen Landeshauptstadt München sind Geschwindigkeitskontrollen ein heißes Thema. Mit dem Stand vom 22.01.2026, 18:45 Uhr, gibt es aktuell neun Straßen, auf denen mobile Radarfallen aufgestellt sind. Diese Kontrollen sind im gesamten Stadtgebiet möglich und dienen nicht nur der Überwachung, sondern auch der Verbesserung der Verkehrssicherheit. Besonders im Stadtteil Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln sind die Blitzer aktiv und können schnell und flexibel aufgestellt werden, oft auf Stativen oder in unauffälligen Fahrzeugen. Technisch sind sie ähnlich wie stationäre Blitzer, die elektromagnetische oder Lichtsignale zur Geschwindigkeitsmessung nutzen. Informationen über die Blitzerstandorte und die jeweiligen Tempolimits sind für Autofahrer von großer Bedeutung.

Die Standorte der mobilen Blitzer umfassen unter anderem:

  • Wasserburger Landstraße (81827 Trudering-Riem): 50 km/h, gemeldet am 22.01.2026, 18:32 Uhr
  • Balanstraße (81539 Ramersdorf-Perlach): 30 km/h, gemeldet am 22.01.2026, 17:29 Uhr
  • Rohrauerstraße (81477 Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln): 30 km/h, gemeldet am 22.01.2026, 18:11 Uhr
  • Seinsheimstraße (81245 Pasing-Obermenzing): 30 km/h, gemeldet am 22.01.2026, 17:59 Uhr
  • Höglwörther Straße (81379 Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln): 50 km/h, gemeldet am 22.01.2026, 17:55 Uhr
  • Mühlangerstraße (81245 Aubing-Lochhausen-Langwied): 50 km/h, gemeldet am 22.01.2026, 16:36 Uhr
  • Hans-Steinkohl-Straße (81249 Aubing-Lochhausen-Langwied): 50 km/h, gemeldet am 22.01.2026, 16:29 Uhr
  • Willibaldstraße (80689 Pasing-Obermenzing): 30 km/h, gemeldet am 22.01.2026, 15:54 Uhr
  • Astallerstraße (80339): 30 km/h, gemeldet am 22.01.2026, 14:49 Uhr

Die Bedeutung der Radarfallen

Radarfallen sind ein wichtiges Instrument der Verkehrsüberwachung. Sie ermitteln die Geschwindigkeit von Fahrzeugen und tragen dazu bei, Geschwindigkeitsüberschreitungen, die häufige Verkehrsverstöße und Unfallursachen darstellen, zu reduzieren. Die erste Test-Radarmessung fand bereits im Januar 1957 statt, und seitdem hat sich die Technik weiterentwickelt. Aktuell sind in Deutschland etwa 4.400 festinstallierte Radarmessgeräte im Einsatz, während mobile Blitzer immer flexibler eingesetzt werden können.

Die Messungen basieren auf dem Doppler-Effekt: Radarwellen werden ausgesendet und vom Fahrzeug reflektiert. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung wird ein Foto des Fahrzeugs und Fahrers gemacht. In Deutschland gilt die Fahrerhaftung, was bedeutet, dass der Fahrer für die Überschreitung der Geschwindigkeit verantwortlich ist. Toleranzwerte von 3 km/h Abzug bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h und 3% Abzug bei über 100 km/h sind ebenfalls zu beachten. Diese Maßnahmen haben das Ziel, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Verkehrserziehung zu fördern.

Ein Blick in die Geschichte

Bis etwa 1900 war die Situation für Autofahrer in Deutschland eine andere: Sie mussten häufig Beobachtungen und Schätzungen von Beamten und Zeugen widerlegen. Tachometer waren zunächst ungenau und wurden oft nicht als Beweismittel vor Gericht akzeptiert. Mit der Zeit etablierten sich technische Hilfsmittel wie Tachometer, die es Fahrern ermöglichten, ein besseres Gefühl für ihre Geschwindigkeit zu entwickeln. In den 1920er Jahren normalisierten sich die Geschwindigkeiten im Straßenverkehr. Die Einführung von Geschwindigkeitsbegrenzungen ging Hand in Hand mit der zunehmenden Motorisierung.

Die Entwicklung der Radarkontrolle, beginnend mit der Einführung im Jahr 1957, stellt einen weiteren Schritt in der Geschichte der Verkehrsüberwachung dar. Auch heute sind die mobilen Blitzer ein unverzichtbares Mittel, um die Sicherheit auf Münchens Straßen zu gewährleisten. Die Einnahmen aus Geschwindigkeitsverstößen fließen zudem in die Infrastruktur und die Verkehrsüberwachung, was letztlich allen Verkehrsteilnehmern zugutekommt.

Für weitere Informationen zu den mobilen Radarfallen in München und deren Standorte, besuchen Sie bitte die News-Seite. Weitere Details zu Radarfallen und deren Funktionsweise finden Sie hier. Für einen historischen Kontext zur Verkehrssicherheit können Sie diesen Blog-Beitrag lesen.