Heute ist der 6.03.2026, und die Stadt München bereitet sich auf eine umfangreiche Baumaßnahme vor, die für die Verkehrsinfrastruktur in unserer Region von großer Bedeutung ist. Der Abriss der Kreuzhofbrücken an der A95 steht bevor. Die bestehenden Stahlbetonbrücken, die an der Autobahn-Anschlussstelle Kreuzhof errichtet wurden, sind mittlerweile über 60 Jahre alt – ein Alter, das nicht nur für die Struktur, sondern auch für die verwendeten Materialien eine Herausforderung darstellt. Daher ist es notwendig, diese Brücken alters- und materialbedingt zu ersetzen.
Der Umbau erstreckt sich über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr, von März 2026 bis voraussichtlich März 2027. Geplant ist der Abriss von Donnerstag, 19. März, bis Montag, 23. März. Um den Verkehrsfluss während dieser Zeit aufrechtzuerhalten, wird der Verkehr in beide Fahrtrichtungen über provisorische Behelfsumfahrungen geleitet. Die Umleitung für den Verkehr ist vorgesehen vom Samstag, 7. März, bis voraussichtlich März 2027. Stadteinwärts wird der Autoverkehr zweispurig über die südliche Behelfsbrücke geleitet, während der Verkehr stadtauswärts ebenfalls zweispurig nördlich über ein neu errichtetes Brückenbauwerk geführt wird.
Details zum Brückenabriss und Neubau
Die Kreuzhofbrücken überführen die A 95 / B 2 sowie Teile der Auf- und Abfahrt über die Fürstenrieder und Boschetsrieder Straße. Die Ausfahrten „Obersendling/Zoo“ und „Laim“ bleiben in verkürzter Form bestehen. Um den Verkehrsfluss zu gewährleisten, wird die linke Fahrspur in stadteinwärtiger Richtung herausgenommen. Fußgänger und Radfahrer sind von den Einschränkungen nicht betroffen, und der öffentliche Nahverkehr kann die Anschlussstelle wie gewohnt nutzen.
Im November 2023 wurde die Projektgenehmigung für die Erneuerung der Brücken durch den Stadtrat erteilt, mit Kosten von geschätzten 54 Millionen Euro. Die Brücken sind Teil von zwölf Münchner Brücken, die in den späten 1960er Jahren mit Sigma-Spannstahl gebaut wurden, einem Material, das als spannungsriss-korrosionsgefährdet gilt. Regelmäßige Prüfungen durch das Baureferat haben ergeben, dass ein Neubau unumgänglich ist. Die Bauarbeiten für den Ersatzneubau begannen bereits im August 2024, und im November 2024 wurden zwei Behelfsbrücken eingehoben, um den Abbruch der bestehenden Brücken vorzubereiten.
Der Blick in die Zukunft
Die Fertigstellung der neuen Brückenbauwerke und ihre Freigabe für den Verkehr sind im zweiten Quartal 2027 geplant. Diese umfassenden Bauarbeiten werden unter laufendem Verkehr durchgeführt, wobei temporäre Verkehrssperrungen an Wochenenden für den Ein- und Ausbau der Behelfsbrücken sowie den Abbruch der alten Bauwerke notwendig sind.
Für die Bauindustrie in München, wie zum Beispiel das Unternehmen Bulicek, bieten solche Projekte nicht nur Herausforderungen, sondern auch Chancen. Gute Entwicklungsmöglichkeiten und Wertschätzung der Mitarbeiter sind zentrale Leitlinien der Führungskultur, und das Unternehmen sucht fortwährend qualifizierte und motivierte Mitarbeiter in München und Passau. Offene Stellen für Projektingenieure, Team- oder Abteilungsleiter, Bauzeichner, Konstrukteure und Techniker stehen zur Verfügung. Auch Berufseinsteiger sind herzlich willkommen, und attraktive Einstiegsmöglichkeiten für Studierende des Studiengangs Bauingenieurwesen werden angeboten. Bewerbungen können per E-Mail an bewerbungbulicek.de gesendet werden.
Mit den anstehenden Bauarbeiten für die Kreuzhofbrücken wird ein wichtiger Schritt in Richtung einer modernen und sicheren Verkehrsinfrastruktur in München getan, der sowohl die Mobilität als auch die Lebensqualität in unseren Stadtteilen nachhaltig verbessern wird. Weitere Informationen zu den Baustellen und Umleitungen finden Sie auch in den offiziellen Ankündigungen der Stadt München unter diesem Link sowie detaillierte Informationen zum Projekt unter diesem Link.