In den kommenden Tagen wird der Waldfriedhof in München zum Schauplatz einer wichtigen Aufforstungsaktion. Von Montag, dem 16. März, bis voraussichtlich Mittwoch werden hier rund 20 neue Laubbäume gepflanzt, darunter imposante Buchen und majestätische Eichen. Die Stadt hat sich bei diesen Pflanzungen bewusst für heimische Baumarten entschieden, die besser mit den warmer werdenden Temperaturen zurechtkommen als beispielsweise Fichten oder Kiefern. Diese Entscheidung folgt auf das Entfernen einiger Fichten und Kiefern, die aus Sicherheitsgründen nicht mehr stehen bleiben konnten, da sie die Sicherheit der Besucher gefährden könnten. Vorübergehende Behinderungen und Sperrungen sind während dieser Arbeiten in dem Bereich des Haupteingangs in der Schmalgasse zu erwarten, auch der Zugang über die St. Martiner-Straße wird gesperrt. Die Chancen stehen gut, dass die neuen Bäume eine positive Wirkung auf das Mikroklima der Umgebung haben und den eindringenden Herausforderungen des Klimawandels trotzen.

Während die Stadt im Vorjahr bereits 460 Bäume im Rahmen der Grünen Achse pflanzte, ist dies ein weiterer Schritt, um das städtische Grün zu erweitern und resilienter gegen die Herausforderungen des Klimawandels zu machen. Laut villach.at reagieren Laubbäume deutlich besser auf wärmeres Wetter, was sie zu essenziellen Bestandteilen eines zukunftsfähigen und klimafitten Stadtgrüns macht.

Die Wahl der richtigen Baumarten

Doch welche heimischen Baumarten sind besonders gut geeignet für die urbane Landschaft? Laut 24garten.de sind einige Bäume besonders beliebt und widerstandsfähig. Beispiele hierfür sind die Goldhülse, die mit ihrer Höhe von bis zu 12 Metern perfekt in Parks und Gärten passt, sowie der Blasenbaum, der warme Temperaturen liebt. Auch der Kugelahorn und die Linden gehören zu den robusten Vertretern der heimischen Flora, die nicht nur gut mit Hitze, sondern auch mit Starkregen und anderen klimatischen Herausforderungen zurechtkommen. Diese Baumarten sollten prioritär gepflanzt werden, um das Stadtklima nachhaltig zu verbessern.

Zusätzlich turnen die klimatischen Bedingungen die Anforderungen an die Gärten weiter. Daher ist es wichtig, die Auswahl der Bäume gut zu überdenken. Die Stadt prüft regelmäßig die Verkehrssicherheit aller Bäume und entfernt nur, wenn die Sicherheit nicht mehr gegeben ist. Immerhin haben Schädlinge und Krankheiten durch den Klimawandel an Einfluss gewonnen. Laut hlnug.de gibt es zahlreiche robuste Baumarten, wie den Dreispitzigen Ahorn oder die verschiedene Eichenarten, die gut im urbanen Raum etabliert werden können.

Gartenliebhaber und Stadtgärtner sollten sich der Wichtigkeit des richtigen Baums bewusst sein. Zukünftige Gärten werden kleiner und auch das Baumschneiden sollte regelmäßig in den Pflegeplan integriert werden. Es geht darum, ein gutes Händchen für die Auswahl der geeigneten Baumarten zu haben, um sich bestmöglich an die sich ändernden klimatischen Verhältnisse anpassen zu können.