In Langenselbold zeichnet sich ein spannendes Rennen um das Bürgermeisteramt ab. Der 24-jährige Florian Gibbe, ein frischer Wind in der Kommunalpolitik, kandidiert für die CDU und bringt bereits zwölf Jahre Erfahrung mit. Mit seinem Engagement, insbesondere durch die Pflanzung von 1000 Bäumen, die er 2019 als Mitglied der Jungen Union initiiert hat, zeigt er, dass er nicht nur reden, sondern auch anpacken kann. Seit 2021 ist er Stadtverordneter und führt seit 2024 die CDU-Fraktion an. Gibbe hat Biologie und molekulare Biowissenschaften studiert und war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hessischen Landtag. Seine Qualifikationen scheinen ihm die nötige Basis zu geben, um frischen Wind in die Stadtentwicklung zu bringen. Quelle
Gibbe sieht dringenden Handlungsbedarf in Langenselbold. Er kritisiert den amtierenden Bürgermeister Timo Greuel (SPD) und spricht von einem „Stillstand“, der die Stadtentwicklung bremst. Um die Dinge ins Rollen zu bringen, plant er, nach der Wahl mit einer eigenen Mehrheit zu regieren und Koalitionen zu vermeiden. Zu seinen Zielen gehören die Planung einer Multifunktionshalle sowie die Ansiedlung neuer Unternehmen, um die lokale Wirtschaft anzukurbeln. Besonders wichtig ist ihm die Schaffung neuen Wohnraums; aktuell stehen 261 Menschen auf der Warteliste für bezahlbare Wohnungen. Gibbe hält die Neubaugebiete Niedertal vier und fünf für „alternativlos“ und betont die Bedeutung von Bürgerbeteiligung und transparenter Kommunikation in seinen Projekten.
Wirtschaftsförderung und Bürgerbeteiligung
Ein weiterer zentraler Punkt in Gibbes Programm ist der Aufbau einer Wirtschaftsförderung, um Arbeitsplätze zu sichern und die Gewerbesteuereinnahmen zu steigern. Er ist überzeugt, dass die Zukunft Langenselbolds in einer aktiven und transparenten Politik liegt, die die Bürgerinnen und Bürger einbezieht. In einer Zeit, in der es bundesweit an Wohnraum mangelt, wird seine Initiative zur Schaffung neuer Wohnmöglichkeiten nicht nur in Langenselbold, sondern auch in anderen Städten auf großes Interesse stoßen. Eine Studie zeigt, dass bundesweit etwa 550.000 Wohnungen fehlen, und die Mieten in Großstädten wie München steigen stetig. Laut dem Statistischen Bundesamt leben inzwischen 52% der Menschen in Deutschland zur Miete, was den Druck auf die Wohnungsversorgung weiter erhöht. Quelle
Die Herausforderungen, vor denen Gibbe und seine Mitbewerber stehen, sind nicht zu unterschätzen. Der Anstieg der Wohnraumnachfrage, vor allem durch hohe Zuwanderungszahlen, trifft auf zu wenig Neubauten und viele leerstehende Wohnungen. Die Mietbelastungsquote ist in den letzten Jahren gestiegen, und immer mehr Haushalte geben einen hohen Anteil ihres Einkommens für Miete aus. Gibbe’s Ansätze zur Lösung dieser Probleme sind daher nicht nur lokal, sondern auch Teil eines größeren gesellschaftlichen Diskurses über Wohnraum, Mieten und Stadtentwicklung.
Florian Gibbes Vision für Langenselbold könnte ein Modell für andere Gemeinden sein, die ähnliche Herausforderungen bewältigen müssen. Indem er den Dialog mit den Bürgern sucht und gleichzeitig klare politische Ziele verfolgt, stellt er sich den drängendsten Fragen unserer Zeit und versucht, Lösungen zu finden, die den Menschen vor Ort zugutekommen.