Ab kommenden Montag, dem 9. März 2026, müssen sich die Fahrgäste in München-Schwabing auf erhebliche Einschränkungen im Tram- und Busverkehr einstellen. Grund dafür sind umfangreiche Baumaßnahmen, die am Gleisdreieck Nordbad durchgeführt werden. Diese Sanierungsarbeiten sollen die Gleise erneuern sowie die Haltestellen Herzogstraße, Ackermannstraße und Gartenstraße barrierefrei ausbauen. Die Maßnahmen sind bis zum 31. Mai 2026 vorgesehen, was eine lange Geduldsprobe für die Pendler darstellt.
Aber was genau bedeutet das für die täglichen Fahrgäste? Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hat bereits einen Plan veröffentlicht, wie sich der Verkehr während dieser Zeit entwickeln wird. Betroffen sind vor allem die Tramlinien 12 und 27 sowie der Nachttram N27. Die Tram 12 wird künftig nur noch zwischen Romanplatz und Leonrodplatz fahren, wobei es einen Ersatzbus bis Kurfürstenplatz geben wird. Die Linie 27 wird über das Sendlinger Tor, den Karlsplatz und die Pinakotheken zum Kurfürstenplatz umgeleitet. Zudem wird es einen Ersatzbus zwischen Kurfürstenplatz und Petuelring geben. Der Nachttram N27 endet am Karlsplatz, auch hier wird ein Ersatzbus bis Petuelring eingerichtet.
Umleitungen und Haltestellenverlegungen
Zusätzlich sind auch die Buslinien 53, 59, N43 und N44 von Umleitungen betroffen. Haltestellen müssen verlegt werden, was für Verwirrung bei den Fahrgästen sorgen könnte. Um solchen Unannehmlichkeiten entgegenzuwirken, empfiehlt die MVG, mehr Zeit für die täglichen Fahrten einzuplanen. Auf der Website von mvg.de und durch die Nutzung der App MVGO können Fahrgäste stets aktuelle Informationen abrufen.
Um die Betroffenen bestmöglich zu informieren, wird am 9. und 10. März ein Infomobil an den U-Bahnhöfen Hohenzollernplatz und Petuelring stehen. Die Mitarbeiter helfen von 8 bis 12 Uhr am Hohenzollernplatz und von 13 bis 15 Uhr am Petuelring weiter, um Fragen zu den Einschränkungen und Umleitungen zu beantworten.
Für alle, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, bietet die MVG auch eine elektronische Fahrplanauskunft (EFA) an. Hier können Nutzer ihre Reiseplanung mit S-Bahn, U-Bahn, Trambahn und Bus in und um München planen. Die EFA ermöglicht es, Start- und Zielorte sowie Abfahrtszeiten einzugeben und bietet umfassende Informationen wie Fahrtdauer, Umsteigehäufigkeit und Kosten.
Die bevorstehenden Arbeiten am Gleisdreieck Nordbad sind also nicht nur eine bauliche Herausforderung, sondern auch eine echte Geduldsprobe für alle Münchnerinnen und Münchner, die auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind. Es bleibt zu hoffen, dass nach den Sanierungsarbeiten die Verbesserungen auch tatsächlich spürbar sind.