Im schönen München, genauer gesagt im Ostpark, stehen spannende Veränderungen bevor. Die Stadt hat beschlossen, im Sommer 2026 eine besondere Aktion ins Leben zu rufen, die die Bürger und Besucher des Parks begeistern soll. Ein Highlight wird dabei die Installation einer Natur-Murmelbahn sein, die für etwa zehn Wochen für Spaß und Spiel sorgen wird. Der Bezirksausschuss Perlach hat bereits angeregt, diese Murmelbahn dauerhaft im Ostpark zu belassen und weitere Neuheiten zu integrieren. Neben der Murmelbahn sind auch Liegen am Ostparksee, Chill-out-Zonen am Theatron und verschiedene Spiel- und Aktionsflächen in Planung. Diese Maßnahmen sollen nicht nur die Aufenthaltsqualität im Park erhöhen, sondern auch das Bewusstsein für die Historie und Bedeutung des Ostparks bei den Neuperlachern stärken. Die Stadt möchte herausfinden, wie der Park als Treffpunkt für alle Altersgruppen verbessert werden kann. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Im Rahmen dieser „Aktivierungsmaßnahme“ des Baureferats wird ab Juli 2026 ein abwechslungsreiches Programm angeboten, das noch erarbeitet wird. Die erste nicht öffentliche Vorstellung der Ideen beim Bezirksausschuss stieß auf große Begeisterung, jedoch gibt es auch eine gewisse Enttäuschung über die relativ kurze Dauer der Aktionen. Astrid Schweizer, die Sprecherin der SPD, hat angeregt, vor dem Abbau zu klären, welche Angebote langfristig im Ostpark bestehen bleiben können, um unnötige Kosten zu vermeiden.

Umgestaltung für die Zukunft

Ein weiterer Schritt zur Aufwertung des Ostparks ist die geplante Umgestaltung, mit dem Ziel, ihn „fit für die Zukunft“ zu machen. Dieses Projekt umfasst eine Bürgerbeteiligung über ca. zehn Wochen, bei der Bürger, Kinder und Jugendliche Empfehlungen zur Umgestaltung erarbeiten können. Geplant sind mindestens fünf Fokusorte im Park, die sich mit Themen wie Kultur, Klima, Bildung und Sport befassen. Eine öffentliche Informationsveranstaltung im Park sowie eine zweiwöchige Bürgerbeteiligung, sowohl vor Ort als auch digital, sollen dafür sorgen, dass die Meinungen der Bürger Gehör finden. Intensive Öffentlichkeitsarbeit wird die Bürger über die Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Hier finden Sie weitere Details zu den Ausschreibungen.

Die Fristen für die Angebote laufen bis zum 11. Juni 2025, und die Durchführung des Projekts soll am 15. Juli 2025 beginnen. Die Stadt München möchte durch diese Maßnahmen nicht nur die Lebensqualität im Viertel erhöhen, sondern auch die Bürger aktiv in die Gestaltung ihres Umfeldes einbeziehen. Kleinere und mittlere Unternehmen sind eingeladen, sich an den Ausschreibungen zu beteiligen, wobei Qualität und Preis als Zuschlagskriterien dienen. Bei der Umsetzung sind auch Bietergemeinschaften willkommen, die als Gesamtschuldner haften müssen.

Bürgerbeteiligung und Dialog

Um die Meinungen der Münchner zur (Weiter-)Entwicklung ihrer Stadt zu fördern, gibt es Plattformen wie die Werkstadt München. Hier können Bürger in einem respektvollen Dialog ihre Ideen und Anregungen einbringen. Die Moderation der Plattform sorgt dafür, dass die Regeln eingehalten werden, und fördert einen konstruktiven Austausch. Die Bürger sind eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und ihre Vorschläge klar und verständlich zu formulieren, um Missverständnisse zu vermeiden.

Die Entwicklungen im Ostpark sind ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Bürgerbeteiligung und städtische Planung Hand in Hand gehen können. Es bleibt spannend, wie die neuen Angebote im Sommer 2026 angenommen werden und welche langfristigen Veränderungen sich im Ostpark etablieren werden.