Der Ostpark in München steht in den Startlöchern für ein spannendes Sommerprogramm im Jahr 2026. Die Stadt München plant eine Vielzahl an Aktivitäten und Angeboten, die vor allem für Familien und junge Menschen attraktiv sein sollen. Wie tz.de berichtet, wird eine Natur-Murmelbahn zwischen Juli und September für etwa zehn Wochen installiert. Diese soll besonderen Spaß bieten, doch der Bezirksausschuss Perlach fordert, dass die Bahn und weitere Neuheiten dauerhaft im Park bleiben sollten.

Zusätzlich zur Murmelbahn sind Liegen am Ostparksee sowie Chill-out-Zonen am Theatron geplant. Diese Maßnahmen sind Teil der „Aktivierungsmaßnahme“ des Baureferats, die darauf abzielt, das Bewusstsein für die Historie und Bedeutung des Ostparks bei den Neuperlachern zu stärken. Die Stadt möchte herausfinden, wie der Park als Treffpunkt für verschiedene Altersgruppen verstärkt werden kann. Der genaue Ablauf der Initiativen wird derzeit noch ausgearbeitet.

Einbindung der Bürger

Ein besonderer Fokus liegt auf der Beteiligung der Bürger. Im Rahmen dieser Umgestaltung haben die Anwohner die Möglichkeit, aktiv mitzuarbeiten. Wie auch auf der Seite von Werkstadt München berichtet wird, soll ein konstruktiver Dialog gefördert werden, um eine gemeinsame Zukunftsvision für den Ostpark zu entwickeln. Hierbei werden auch Kinder und Jugendliche einbezogen, um ihre Ideen und Wünsche zu äußern. Dies geschieht durch öffentliche Informationsveranstaltungen und digitale Beteiligungsformate.

Ein weiterer Bestandteil des Projekts ist die Einrichtung von mindestens fünf Fokusorten im Ostpark, die sich mit Themen wie Kultur, Klima und Sport auseinandersetzen. Martehtag in den Park kann jeder Interessierte seine Gedanken und Verbesserungsvorschläge einbringen. Die Ergebnisse dieser Bürgerbeteiligung werden nach Abschluss zusammengefasst und dokumentiert.

Zukunft des Ostparks

Die Angebote des Sommers 2026 sind nicht nur kurzfristige Aktionen. Wie die Informationsstelle für Ausschreibungen verrät, soll die Umgestaltung des Ostparks langfristig dazu beitragen, die Grünanlage fit für die Zukunft zu machen. Ein angemessener Austausch zwischen Stadtverwaltung und Bürgern wird also entscheidend sein, um das volle Potenzial des Parks auszuschöpfen.

Obwohl die ersten Ideen beim Bezirksausschuss Begeisterung hervorriefen, bleibt die Enttäuschung über die kurze Dauer der Aktionen nicht aus. Dies findet auch Anklang bei der SPD-Sprecherin Astrid Schweizer, die nahelegt, vor dem Abbau klug zu entscheiden, was langfristig im Ostpark bleiben kann. Das Ziel ist klar: ein lebendiger Ort für alle Generationen und vielfältige Angebote zu schaffen, die den Besucher:innen Freude bereiten und die Gemeinschaft stärken.