Ab Montag, den 9. März, müssen sich die Trambahn-Fahrgäste in Schwabing auf Einschränkungen einstellen. Die Stadtwerke München (SWM) nehmen die Erneuerung der Weichenanlagen der Tramlinien 12, 27 und N27 am Gleisdreieck Nordbad in Angriff. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Sonntag, den 31. Mai, andauern und bringen einige Veränderungen im Fahrplan mit sich.

Im Rahmen der Arbeiten werden die Haltestellen Herzogstraße, Ackermannstraße und Gartenstraße der Tram 27 barrierefrei ausgebaut. Zudem werden Fernwärmeleitungen in der Hohenzollernstraße verlegt, und eine Überfahrt am Hohenzollernplatz wird saniert. Um die Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, wird die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) Züge umleiten oder Busse im gesperrten Abschnitt einsetzen (Quelle).

Fahrplanänderungen und Umleitungen

Für die nächsten zwölf Wochen gibt es einige wichtige Änderungen im Fahrplan: Der Ersatzbus 12 wird zwischen Leonrodplatz und Kurfürstenplatz anstelle der Tram 12 eingesetzt. Die Tram 27 wird vom Kurfürstenplatz nach Schwabing Nord über Scheidplatz umgeleitet, während ein Ersatzbus 27 zwischen Kurfürstenplatz und Petuelring fährt. Ein Umstieg zwischen Tram und Bus ist am Leonrodplatz und Kurfürstenplatz möglich.

Die Nacht-Tram N27 fährt wie gewohnt zwischen Großhesseloher Brücke und Karlsplatz (Stachus), allerdings kann die Haltestelle Kurfürstenplatz nicht bedient werden. Zudem wird die Hohenzollernstraße in Richtung Osten/Kurfürstenplatz zur Einbahnstraße erklärt. Der Verkehr in Richtung Westen wird über die Elisabethstraße umgeleitet, was auch Auswirkungen auf die Buslinien 53, 59, 154, N43 und N44 hat. Weitere Informationen sind auf der Sonderseite mvg.de/trambau sowie in der App MVGO zu finden.

Die Zukunft des ÖPNV in München

Die laufenden Arbeiten sind Teil der umfassenden Bemühungen von SWM und MVG, die Infrastruktur in München zu modernisieren und zu erhalten. Solche Baustellen können Unannehmlichkeiten verursachen, weshalb die Arbeiten geplant werden, um Beeinträchtigungen zu minimieren. Nachtarbeiten sowie Arbeiten an Sonn- und Feiertagen sind oft notwendig und werden stets mit den zuständigen Behörden abgestimmt, um den Verkehrsfluss möglichst wenig zu stören.

Ein Ausblick auf die Zukunft zeigt, dass der Fahrplanwechsel am 1. Januar 2025 mehrere Änderungen bringen wird. Unter anderem wird die Tramlinie 12 künftig ganztags alle 10 Minuten von Scheidplatz über die Parzivalstraße bis Schwabing Nord fahren. Auch die U-Bahn wird sich verändern: Neue Züge der Reihe C2 von Siemens Mobility werden in Betrieb genommen, und es wird eine Verdopplung des Angebots auf der U3 im Abschnitt Olympiazentrum – Moosach geben. Der ÖPNV in München ist also in Bewegung und wird sich in den kommenden Jahren weiterentwickeln (Quelle).