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Heute ist der 26.03.2026. In der heutigen Zeit ist es von großer Bedeutung, die Geschichte und die Strukturen der NSDAP sowie deren Mitgliedschaft zu erforschen. Ein zentraler Punkt dabei ist die Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern, die einen Überblick über Personen bietet, die seit 1925 der DAP bzw. der NSDAP angehörten. Diese Liste ist jedoch unvollständig und umfasst Mitglieder, die mit einem eigenen Wikipedia-Artikel vertreten sind. Die Sortierung erfolgt nach Mitgliedsnummern, beginnend mit der niedrigsten Zahl.

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die NSDAP-Zentralkartei und die NSDAP-Gaukartei, die im Bundesarchiv am Standort Berlin-Lichterfelde verwahrt werden. Diese Karteien sind alphabetisch sortiert und wurden um 2020 vollständig digitalisiert. In der Gaukartei sind beeindruckende 8.289.661 Karten erhalten, während die Zentralkartei 4.427.351 Karten umfasst. Schätzungen zufolge sind etwa 80 bis maximal 90 Prozent der Parteimitglieder über diese Karteien nachweisbar. Weitere Quellen zur Ermittlung von Mitgliedsnummern sind parteistatistische Fragebögen sowie Personalakten der SS und verschiedener Ministerien.

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Die Zugänglichkeit der Mitgliederkartei

Das Bundesarchiv stellt die Informationen zur NSDAP-Mitgliederkartei unverändert zur Verfügung. Recherchen sind auf Antrag möglich und müssen den gesetzlichen deutschen Schutzfristen entsprechen. Ziel des Bundesarchivs ist es, die Mitgliederkartei online zu stellen, sobald die Fristen ablaufen, das heißt 100 Jahre nach der Geburt oder zehn Jahre nach dem Tod einer Person. Seit 1994 befindet sich die Mitgliederkartei im Bundesarchiv, und die originale Kartei wurde aufwändig digitalisiert.

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Das Nationalarchiv der USA hat kürzlich digitalisierte Mikrofilme der Kartei veröffentlicht, die aus dem Berlin Document Center stammen. Dieses Zentrum hatte nach dem Zweiten Weltkrieg NS-Dokumente unter amerikanischer Verwaltung. 1994 übernahm das Bundesarchiv diese Dokumente für die Bundesrepublik Deutschland, während Kopien auf Mikrofilm in den USA verblieben. Anfragen zu Personen können schriftlich oder digital gestellt werden, und Auskünfte werden in der Regel als digitale Kopie verschickt. Für wissenschaftliche und amtliche Anfragen sowie zur historischen Bildungsarbeit kann vor Ort in Berlin-Lichterfelde recherchiert werden.

Wichtige Überlegungen zur Forschung

Es ist zu beachten, dass die Kartei durch Kriegsereignisse nicht vollständig überliefert ist und weitere Bestände zur NSDAP im Bundesarchiv ebenfalls berücksichtigt werden sollten. Der Benutzungsantrag kann über die Website des Bundesarchivs heruntergeladen werden. Diese Informationen sind essenziell für Historiker, Forscher und alle, die sich mit dieser dunklen Zeit der deutschen Geschichte auseinandersetzen wollen.

Die Beschäftigung mit der NSDAP und ihren Mitgliedern bietet nicht nur einen Einblick in die Strukturen der Partei, sondern auch in die Gesellschaftsverhältnisse der damaligen Zeit. Die digitale Zugänglichkeit dieser Dokumente ist ein wichtiger Schritt in Richtung Transparenz und Aufarbeitung der Geschichte. Das Bundesarchiv stellt sicher, dass diese Informationen für die nachfolgenden Generationen erhalten bleiben und dass die Erinnerungen an die Vergangenheit nie in Vergessenheit geraten.