Am 27. Februar 2026 fand in der Kunstgießerei München, Schleißheimerstraße, eine beeindruckende Vernissage und Sonderausstellung mit dem Titel „Malerei, Skulpturen & New Art“ statt. Ab 18.30 Uhr öffneten sich die Türen zu einem Event, das nicht nur Kunstliebhaber, sondern auch prominente Gäste anlockte. Darunter befanden sich unter anderem die Schauspielerin Nicole Belstler-Boettcher und der bekannte Unternehmer Alexander Graf Schack von Wittenau.
Die Kunstgießerei München hat sich als historische Werkstatt in der Künstlerszene etabliert und wird seit über 100 Jahren von der Familie Göktepe betrieben. Aslan und Hasan Göktepe führen das traditionsreiche Unternehmen, das für seine hochwertigen Bronze-Skulpturen bekannt ist. Zu den berühmtesten Werken gehören die „Monaco Franze“-Bronzestatue und der Bronze-Brunnen „Kontinente“ von Georg Brenninger. Die Veranstaltung bot den Gästen nicht nur die Möglichkeit, beeindruckende Kunstwerke zu bewundern, sondern auch eine Live-Demonstration des Bronze-Gießens bei Temperaturen von bis zu 1200 Grad.
Ausstellung und Künstler
Die Ausstellung versammelte vier herausragende Künstlergenerationen, darunter den verstorbenen Christian Peschke, der für seine voluminösen Bronze-Skulpturen bekannt war, sowie Max Mavior aus Nürnberg, der mit seiner „Pegasos“-Reihe klassisches Kunsthandwerk und moderne Pop-Art vereint. Michael Fischer-Art aus Leipzig präsentierte seine sozialkritischen Werke, und die Münchner Künstlerin Kathleen Schmidt zeigte vielschichtige Malerei mit physischer Tiefe. Die Vernissage war ein Fest für die Sinne, in dem die menschliche Hand und die körperliche Präsenz der Kunst im Vordergrund standen.
Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war das Grußwort von S.D. Karl Prinz von Thurn und Taxis, der den Abend mit seinen Worten bereicherte. Für kulinarische Genüsse sorgte das Café Butterbrot aus Schwabing, das die Gäste mit leckeren Speisen verwöhnte.
Prominente Gäste und kreative Atmosphäre
Die Atmosphäre der Kunstgießerei war geprägt von Kreativität und Begeisterung. Nicole Belstler-Boettcher äußerte sich begeistert über den inspirierenden Rahmen der Veranstaltung. Ein weiteres Highlight war die Erwerbung eines Gemäldes von Michael Fischer-Art durch Ewa Schnitzenbaumer, das für 15.000 Euro den Titel „Keine Zeit zu sterben“ trägt. Die Mischung aus Kunst, prominenten Gästen und der einzigartigen Kulisse der Kunstgießerei machte den Abend unvergesslich.
Für weitere Informationen zu dieser faszinierenden Ausstellung und den beteiligten Künstlern besuchen Sie die Abendzeitung München und das Tabularasa Magazin.
Die Kunstgießerei München bleibt ein Ort, an dem Tradition und Innovation aufeinander treffen. Solche Veranstaltungen sind nicht nur ein Highlight im Münchner Kulturkalender, sondern auch ein Beweis für die Vitalität der Kunstszene in der Stadt. Wer die Ausstellung verpasst hat, sollte sich die kommenden Events in dieser historischen Werkstatt nicht entgehen lassen.