Premiere von Love me tender : Drama über Freiheit und Mutterschaft!

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Am 16. Januar 2026 feiert "Love me tender" seine Premiere an den Münchner Kammerspielen und beleuchtet weibliche Lebensentwürfe.

Am 16. Januar 2026 feiert "Love me tender" seine Premiere an den Münchner Kammerspielen und beleuchtet weibliche Lebensentwürfe.
Am 16. Januar 2026 feiert "Love me tender" seine Premiere an den Münchner Kammerspielen und beleuchtet weibliche Lebensentwürfe.

Premiere von Love me tender : Drama über Freiheit und Mutterschaft!

Die Münchner Kammerspiele stehen kurz vor einer aufregenden Premiere: Am Freitag, den 16. Januar 2026, wird das Stück „Love me tender“ von der Autorin Constance Debré unter der Regie von Felicitas Brucker aufgeführt. Die Veranstaltung findet in der renommierten Therese-Giehse-Halle statt und verspricht, ein hochaktuelles Thema mit großer emotionaler Tiefe zu behandeln. Bühnen- und Kostümdesign unterstreichen die kreative Vision von Viva Schudt, während die musikalischen Klänge von Markus Steinkellner und die Videokunst von Lion Bischof den Rahmen der Inszenierung abrunden. Dramaturgisch begleitet wird das Ganze von Viola Hasselberg. Die Schauspielerinnen Katharina Bach, Jelena Kuljić und Annette Paulmann bringen die vielschichtigen Charaktere zum Leben.

In „Love me tender“ steht die Geschichte einer erfolgreichen Anwältin im Mittelpunkt, die nach 20 Jahren Ehe beschließt, ihre Familie zu verlassen, um sich selbst zu finden. Ein entscheidender Wendepunkt ist die gewaltsame Trennung von ihrem achtjährigen Sohn durch ihren Ehemann, die einen erbitterten Sorgerechtsstreit auslöst. Die Protagonistin muss sich mit einem Sturm von Emotionen auseinandersetzen – von Wut und Angst bis hin zu Sehnsucht und einem tiefen Bedürfnis nach Nähe und Freiheit. Hierbei wird nicht nur das individuelle Schicksal beleuchtet, sondern auch gesellschaftliche Normen und der Kampf um die Selbstverwirklichung thematisiert, was die Handlung besonders relevant macht. Die Auseinandersetzung mit weiblichen Lebensentwürfen wirkt sich direkt auf die Charaktere aus und spiegelt ein breites Spektrum an Gefühlen wider.

Vielfalt der Themen

Das Stück thematisiert darüber hinaus grundlegende gesellschaftliche Normen, die seit Jahrhunderten unser Verhalten in Gemeinschaften prägen. Diese Normen, ungeschriebene Regeln, spiegeln sich auch im modernen Rechtssystem und in den kulturellen Praktiken wider, die sowohl Halt als auch Spannung zwischen Tradition und Moderne bieten. Die Zuschauer werden dazu eingeladen, über die Erwartungen und Werte ins Nachdenken zu kommen, die in der heutigen Gesellschaft sowohl stabilisierend als auch herausfordernd wirken. So beschreibt risepearl.com wie Religion, Kultur und Geschichte Normen beeinflussen und so auch individuelle Entscheidungen steuern.

Ein weiterer Aspekt, der sich durch die Inszenierung zieht, ist das Verständnis von Individualität in einem normierten Umfeld. In Anlehnung an die Erkenntnisse, die von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hervorgebracht wurden, ist es immer wieder wichtig, die Stimmen der LGBTQ-Community zu hören. Diese Gruppe schlägt Brücken über gesellschaftliche Gräben hinweg und stellt normative Vorstellungen in Frage, was die Diversität und Inklusion deutlich fördert. Programme zur Unterstützung individueller Wege und der Umgang mit erwartungsgemäßer Diskriminierung sind nur einige der gesellschaftlichen Herausforderungen, die hier thematisiert werden.

Kommende Aufführungen

Die Premiere ist erst der Anfang: Auch nach dem ersten Aufführungstag wird das Stück insgesamt an mehreren Terminen zu sehen sein, darunter am Sonntag, den 18. Januar um 20:00 Uhr, am Dienstag, den 20. Januar um 20:00 Uhr und am Dienstag, den 27. Januar um 20:00 Uhr. Die mehrfache Aufführung ermöglicht es einem breiten Publikum, sich mit den dargestellten Themen auseinanderzusetzen und die Emotionen der Protagonistin hautnah zu erleben.

Das gesamte Projekt wird von der Übersetzung des Romans ins Deutsche durch Max Henninger begleitet, die vergangenes Jahr bei Matthes & Seitz Berlin erschien. In einer Zeit, in der individuelle Lebensentwürfe oft durch gesellschaftliche Erwartungen beeinflusst werden, wird „Love me tender“ ein fesselndes und aufschlussreiches Erlebnis, das zum Nachdenken anregt.

Seien Sie dabei und erleben Sie, wie die Münchner Kammerspiele erneut ein Stück inszenieren, das nicht nur unterhält, sondern auch zum Diskurs über die Normen in unserer Gesellschaft einlädt. Informieren Sie sich über die Hintergründe und die Auswirkungen auf individuelles wie kollektives Verhalten – ein Thema, das stets aktuell bleibt und auch in der heutigen Zeit zurück ins Rampenlicht rückt.