Am 8. März 2026 stehen die Wahlen für den Bezirksausschuss in München an, und die Spannung in Ramersdorf-Perlach steigt. Sechs Parteien haben ihre Kandidaturen angekündigt: die CSU, Freie Wähler/ÖDP, AfD, Grüne, SPD und Linke. Diese Wahl wird besonders interessant, denn die CSU konnte bei den letzten Wahlen im Jahr 2020 mit 31,7% der Stimmen und insgesamt 14 Sitzen den ersten Platz besetzen, gefolgt von den Grünen mit 28,8% (13 Sitze) und der SPD mit 26,1% (12 Sitze) berichtet die tz. Die endgültige Sitzzahl im Bezirksausschuss bleibt auch in dieser Wahlperiode unverändert bei insgesamt 45.
Im Bezirk Ramersdorf-Perlach leben über 120.000 Bürgerinnen und Bürger, und das Gefühl, dass die Interessen des Stadtteils im Rathaus oft nicht ausreichend Berücksichtigung finden, wird laut den politischen Akteuren immer drängender. „Die letzten sechs Jahre unter der grün-roten Regierung wurden als nicht gerade positiv wahrgenommen“, heißt es in einer Mitteilung der CSU. Es herrscht ein allgemeines Unbehagen über die katastrophale Haushaltslage der Stadt und die steigenden Konflikte im Alltag, vor allem im Verkehr. Zudem wird die Armut an Wohnraum und Betreuung intensiv diskutiert wie die CSU betont.
Wichtigkeit des Engagements
Besonders hervorzuheben ist die Wichtigkeit eines engagierten Stadtteilparlaments. Ein solches Gremium könnte nicht nur die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertreten, sondern auch aktiv an Lösungen für die drängenden Probleme des Stadtbezirks arbeiten. Der Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach wird als größtes Gremium in München bezeichnet und übertrifft viele Gemeinderäte in Bayern stellt die tz fest.
Ein weiteres wichtiges Thema ist die schwindende Unterstützung für die Stadtteile rund um München. Die CSU sieht sich selbst als starke Stimme vor Ort und hat seit 2014 den Vorsitz im Bezirksausschuss inne. Der aktuelle Vorsitzende, Thomas Kauer, hat bereits von 2014 bis 2020 gedient und wurde jetzt wieder gewählt. Er berichtet stolz über die Erfolge und das Engagement der CSU für die Menschen in Ramersdorf-Perlach unterstreicht die CSU.
Wahlverfahren und Stimmabgabe
Für die anstehende Kommunalwahl in München müssen Bürger beachten, dass sie drei verschiedene Stimmzettel erhalten: einen gelben für die Oberbürgermeisterwahl, einen grünen für den Stadtrat und einen weißen für die Bezirksausschusswahl. Letzterer wird jedoch nur ausgegeben, wenn man mindestens zwei Monate im Stadtbezirk mit Hauptwohnsitz gemeldet ist informiert die Stadt München.
Die Stimmenvergabe für den Bezirksausschuss erfolgt zwischen 19 und 45 Stimmen, je nach Größe des Stadtbezirks. Auf jedem Stimmzettel sind die Wahlvorschläge der Parteien in nummerierter Reihenfolge aufgelistet – sehr übersichtlich für alle Wähler. Wie wird das Wahlergebnis aussehen? Da liegt auf jeden Fall einiges an Spannung in der Luft, und die Bürger sind aufgerufen, ihr Wahlrecht zu nutzen und aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt teilzunehmen.