Gestern Abend hat sich in München-Neuperlach ein schwerer Autounfall ereignet. Ein 22-jähriger Mann aus Schweden verlor gegen 22 Uhr mit einem weißen Jaguar XE die Kontrolle und crashte in der Quiddestraße gegen einen Baum. Mögliche Ursache für den Unfall könnte überhöhte Geschwindigkeit gewesen sein, wie die Augsburger Allgemeine berichtet.
Bei diesem Vorfall wurden zwei junge Männer verletzt. Der Beifahrer, ein 18-jähriger, wurde bei dem Aufprall aus dem Fahrzeug geschleudert und erlitt schwere Verletzungen, darunter eine Unterschenkelfraktur und der Verdacht auf Einblutungen im Kopf. Was für ein Schreck! Der Fahrer hingegen musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Beide wurden schließlich in eine Klinik gebracht, um dort die notwendigen Behandlungen zu erhalten.
Unfallaufnahme und Ermittlungen
Die Quiddestraße war während der Unfallaufnahme mehrere Stunden gesperrt, was in der Umgebung für erheblichen Aufruhr sorgte. Anwohner versammelten sich an der Unfallstelle, und die Polizei musste teilweise Platzverweis erteilen. Eine 41-jährige Frau ignorierte die Anweisungen der Beamten, wurde aggressiv und beleidigte diese. Am Ende musste sie zu Boden gebracht und gefesselt werden, jetzt wartet sie auf rechtliche Konsequenzen wegen Beleidigung und Widerstand.
Die beiden Männer im Fahrzeug hatten allerdings nicht nur mit den Folgen des Unfalls zu kämpfen. Im Jaguar wurden Gegenstände gefunden, die auf einen möglichen Betäubungsmittelhandel hindeuten, darunter eine Substanz, von der angenommen wird, dass es sich um eine geringe Menge Cannabis handelt. Zudem stellte die Polizei eine Schreckschusswaffe sicher. Der Fahrer sieht sich nun strafrechtlichen Ermittlungen wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis und fahrlässiger Körperverletzung gegenüber. Der Lokaljournalismus deckt auf, dass der Beifahrer bereits wegen Betäubungsmitteldelikten bei der Polizei bekannt ist.
Nach ersten Diagnosen erlitt der Fahrer eine Gehirnerschütterung, während sein Beifahrer aufgrund seiner Verletzungen weiterhin intensiv behandelt wird. Der Jaguar hingegen kann nur noch als Totalschaden eingestuft werden und musste abgeschleppt werden. Es bleibt zu hoffen, dass beide schnell wieder genesen.