Am Sonntag, dem 8. März 2026, stehen die Wahlen für den Bezirksausschuss in Ramersdorf-Perlach an. Dieser Stadtbezirk, der mit über 120.000 Einwohnern der größte in München ist, erwartet das Interesse seiner Bürger, denn die bevorstehenden Wahlen sind nicht nur eine Gelegenheit zur Stimmabgabe, sondern auch ein wichtiger Schritt zur Mitgestaltung der lokalen Politik. In diesem Jahr treten sechs Parteien und Wählergruppen an: CSU, Freie Wähler/ÖDP, AfD, Grüne, SPD und Linke. Die FDP, die im Jahr 2020 präsent war, findet sich nicht auf dem Stimmzettel wieder, während die CSU, die letzten Wahlkampf mit 31,7% und 14 Sitzen geendet hat, ihre Stellung verteidigen möchte.Hallo München berichtet, dass die CSU seit 2014 den Vorsitz im Bezirksausschuss innehat, derzeit unter Thomas Kauer, der auch von 2014 bis 2020 Vorsitzender war.
Warum sind diese Wahlen für die Bürger von Bedeutung? Die letzten sechs Jahre unter der grün-roten Regierung sind besorgniserregend für viele Münchner gewesen. Die Haushaltslage der Stadt wird als katastrophal beschrieben und Probleme wie Verkehrschaos und Wohnungsnot haben sich verschärft. Besonders im Stadtteil Ramersdorf-Perlach fühlen sich viele Bürger im Rathaus nicht ausreichend gehört und ihre Anliegen oft ignoriert.Die CSU bedankt sich für das Vertrauen der Bürger und ermutigt sie, aktiv an den Wahlen teilzunehmen, um ein engagiertes Stadtteilparlament zu unterstützen, das ihre Interessen garantiert. Ein starkes Bezirksgremium, so wird argumentiert, sei für die Entfaltung der vielfältigen Bevölkerung und den fortschreitenden Stadtbezirk unerlässlich.
Wahlmodalitäten und Stimmverteilung
Die Kommunalwahlen in München umfassen nicht nur die Wahlen zum Bezirksausschuss, sondern auch die Wahl des Oberbürgermeisters und des Stadtrats. Wer wählen möchte, muss im jeweiligen Stadtbezirk mindestens zwei Monate mit Hauptwohnsitz gemeldet sein, um den weißen Stimmzettel für den Bezirksausschuss zu erhalten. Dabei können zwischen 19 und 45 Stimmen vergeben werden, abhängig von der Größe des Stadtbezirks, und auf dem Stimmzettel stehen die Wahlvorschläge der Parteien in nummerierter Reihenfolge.Die Stadt München bietet zudem Erklärvideos an, um den Wählern die Verteilung der Stimmen zu erleichtern.
Für die meisten Wähler dürfte das ein gutes Geschäft sein, denn zahlreiche Themen wie die Verbesserung der Verkehrslage, der Wohnungsbau und die alltäglichen Herausforderungen im Stadtteil stehen auf der Agenda. Die Wähler haben die Möglichkeit, aktiv Einfluss zu nehmen, und mit dem vielfältigen Angebot an Kandidierenden werden viele hoffen, dass endlich frischer Wind im Bezirksparlament weht.
Die bevorstehenden Wahlen sind nicht nur eine Schlüsselentscheidung für die Politik in Ramersdorf-Perlach, sondern auch eine Chance, die Stimme der Bürger zu stärken. Am 8. März dürfen wir gespannt sein, wie sich das Ergebnis auf die Zukunft des Stadtteils auswirken wird. Die CSU hat sich jedenfalls zum Ziel gesetzt, die Interessen der Bürger zu vertreten und setzt auf eine hohe Wahlbeteiligung.