In der Nacht von Freitag auf Samstag, am 28. Februar 2026, sorgten rund 250 Fans des FC Bayern München für Aufregung am Bahnhof München-Pasing. Die Anhänger reisten mit einem Sonderzug zum Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund. Doch die Vorfreude auf das Spiel wurde von unerfreulichen Vorkommnissen überschattet. Aufgrund einer verspäteten Bereitstellung des Zuges hielten sich die Fans ab circa 03:30 Uhr für etwa eine Stunde in der Unterführung des Bahnhofs auf.

Nach der Abfahrt des Sonderzuges entdeckte die Bundespolizei diverse Graffiti-Tags und Aufkleber an den Wänden und Schaukästen der Bahnsteigunterführung. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf rund 200 Euro. Interessanterweise wurden die Sachbeschädigungen erst nach der Abreise der Fans festgestellt, was auf das hohe Personenaufkommen in dieser Zeit zurückzuführen ist. Die Ermittler der Bundespolizei werten derzeit die Aufzeichnungen der örtlichen Videoüberwachung aus, um die Verantwortlichen zu identifizieren. Bislang sind keine weiteren Vorfälle bekannt.

Die Rolle der Bundespolizei

Die Bundespolizeiinspektion München ist für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Deutschen Bahn und im S-Bahnnetz zuständig. Ihr Zuständigkeitsbereich umfasst drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe sowie angrenzende Landkreise. Für Bürger, die Informationen oder Hinweise zu solchen Vorfällen haben, stehen die Kontaktinformationen der Bundespolizei zur Verfügung: Denisstraße 1, 80335 München, Telefon: 089 515550-1103, E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de.

Vandalismus im Fußballumfeld

Solche Vorfälle sind leider nicht neu. Vandalismus durch Fußballfans hat in den letzten Jahren zugenommen, wie auch ein Vorfall nach dem Fußballspiel 1. FC Magdeburg gegen Hertha BSC zeigt. Hier randalierten Fans im Zug, hinterließen Schäden und schufen ein Chaos aus Müll und Verwüstung. Die Vorfälle am Bahnhof München-Pasing sind Teil eines größeren Problems, das die Polizei und die Bahnunternehmen weiterhin beschäftigt. Die Sicherheitsmaßnahmen werden ständig überprüft und angepasst, um die Ordnung und Sicherheit im öffentlichen Verkehr zu gewährleisten.

Für die betroffenen Reisenden und die Anwohner in Pasing-Obermenzing bleibt zu hoffen, dass diese Vorfälle nicht zur Gewohnheit werden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Die Ereignisse rund um die Fans des FC Bayern München werfen ein Licht auf die Herausforderungen, mit denen die Gesellschaft im Zusammenhang mit Sport und Fanverhalten konfrontiert ist.

Für weitere Informationen zu den Vorfällen und den Maßnahmen der Polizei, lesen Sie den vollständigen Bericht auf tz.de oder auf presseportal.de. Um mehr über den Vandalismus in Zügen zu erfahren, besuchen Sie berliner-zeitung.de.