Bahn-Chaos zum Jahresstart: Verspätungen und Umleitungen in Bayern!
Aktuelle Änderungen im Bahnverkehr von München nach Pasing ab 1. Januar 2026: Fahrplananpassungen und mögliche Verspätungen.

Bahn-Chaos zum Jahresstart: Verspätungen und Umleitungen in Bayern!
Am 1. Januar 2026 gibt es einige wichtige Änderungen im Fahrbetrieb der Deutschen Bahn, die vor allem für die Nutzer der Strecken in und um München von Bedeutung sind. Wie news.de berichtet, wird es aufgrund von Reparaturen an einem Signal zu Einschränkungen auf den Verbindungen zwischen München Hbf und München-Pasing (Richtung Werdenfels und Allgäu), sowie auf der Strecke von Freising und Dachau Bahnhof nach Ingolstadt Hbf kommen. Die Änderungen treten heute in Kraft und bringen Umleitungen sowie Verspätungen mit sich.
Wie es aussieht, sind auch kurzfristige Teil- und Zugausfälle nicht ausgeschlossen. Reisende in und um München werden dringend dazu geraten, ihre Verbindungen vor dem Fahrtantritt zu überprüfen. Für das erste Quartal 2023 lag die Pünktlichkeit der DB Regio-Züge noch bei erfreulichen 92 bis 93%. Doch die Unpünktlichkeit im Fernverkehr bleibt ein Thema, das die Bahn beschäftigt. Angeblich hatten im Jahr 2023 etwa 36% der Züge mindestens sechs Minuten Verspätung, was den Wert von 65,2% Pünktlichkeit aus 2022 auf etwa 64% zurücksetzt.
Empfehlungen für Reisende
Reisenden wird nahegelegt, auf S-Bahnen und andere öffentliche Verkehrsmittel vor Ort zurückzugreifen, um die möglicherweise langen Wartezeiten und Umwege zu vermeiden. Der DB Navigator bietet zudem die Möglichkeit, sich über aktuelle Verzögerungen und Zugausfälle zu informieren. Über die Bahn.de kann man rechtzeitig die Details zu den eigenen Verbindungen einsehen und nötige Anpassungen vornehmen. Eine praktische Funktion ist die „Reise wiederholen“ Option, die es Nutzern erlaubt, regelmäßige Verbindungen zu speichern und sich über Gleisänderungen rechtzeitig benachrichtigen zu lassen.
Zukunftsausblick
Auf lange Sicht verfolgt die Deutsche Bahn ambitionierte Ziele zur Verbesserung der Pünktlichkeit und zur Reduzierung von Bauarbeiten, die den Zugverkehr beeinträchtigen. Im Rahmen des Programms SB² – Bauen im Takt soll die Baubetroffenheit von Zügen bis 2027 um 30% im Vergleich zu 2023 gesenkt werden. Bereits im ersten Halbjahr 2025 wurde die Taktung der Instandhaltungsarbeiten auf 85% erhöht. Besonders erfreulich ist, dass der Belegungsgrad der Instandhaltungsmaßnahmen durch eine optimierte Containersteuerung stabil bei 70% liegt.
Alle Reisenden sollten sich darauf einstellen, eine gewisse Flexibilität zu wahren, während die Deutsche Bahn an der Optimierung der Abläufe arbeitet. Weitere Informationen über aktuelle Änderungen und die Möglichkeit zur Minderung von Wartezeiten erhalten Sie auf der Hauptseite der Deutschen Bahn.