In Untergiesing, am Ufer der Isar, steht ein Stück Geschichte: Das Schyrenbad, Münchens ältestes Freibad, öffnet traditionell im Mai seine Tore und zieht damit Liebhaber von Wasser und Erholung an. Mit über 175 Jahren auf dem Buckel wurde das Bad bereits 1847 eröffnet und hat sich von einer reinen Männerbadeanstalt zu einem beliebten Ort für Familien entwickelt. Wie die tz berichtet, war der Zugang für Frauen erst ab 1938 erlaubt. Seither hat sich viel getan, und das Bad pulsiert vor Leben.

Das Schyrenbad ist nicht nur ein Ort, um ein erfrischendes Bad zu nehmen; es bietet auch eine malerische Liegewiese, umringt von alten Bäumen – der perfekte Ort, um sich im Grünen zu entspannen. Die Ausstattung kann sich sehen lassen: mehrere Schwimmbecken, darunter ein 50-Meter-Becken, eine breite Rutsche, ein Erlebnisbecken sowie ein Planschbecken für die Kleinsten sorgen für Spaß und Abwechslung. Auch Bedürfnisse für sportliche Aktivitäten werden erfüllt, denn Tischtennis und Schach können ebenfalls genutzt werden. Aktivitäten wie Qi Gong runden das Angebot ab, wie T-Online hinzufügt.

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Ein Bad mit Charme und Geschichte

Die bemerkenswerte Geschichte des Schyrenbads umfasst auch Widrigkeiten. So wurde das Bad im Jahr 1855 durch ein Hochwasser zerstört, jedoch bald darauf wiederaufgebaut. 2006 erfuhr es eine umfassende Sanierung, die die alte Struktur modernisierte, ohne ihren Charakter zu verlieren. Die Becken sind nun aus Edelstahl und beheizt – ein wahres Schmuckstück in Münchens Badelandschaft. Trotz dieser Modernisierungen bleibt das Bad ein Ort, der Tradition und Charme ausstrahlt, so wie Merkur berichtet.

Das Schyrenbad öffnet von Montag bis Freitag bereits um 7 Uhr und am Wochenende um 9 Uhr, wobei die Schließzeiten variieren – bei schönem Wetter bis 20 Uhr. Erwähnenswert sind die fairen Eintrittspreise: Für Erwachsene kosten 6,30 Euro der Eintritt, ermäßigt 4 Euro, während Kinder unter 12 und Inhaber eines München-Passes kostenlos hinein dürfen.

Ein Ort der Begegnung für alle

Besonders hervorzuheben ist die weitgehende Barrierefreiheit des Bades. Rollstuhlfahrer finden problemlos Zugang über extra angelegte Wege und Parkplätze. Das Schyrenbad hat sich somit zu einem echten Familien-Hotspot entwickelt und zieht mittlerweile eine Vielzahl von Besuchern an, die den Tag am Wasser verbringen möchten.

In einem parkähnlichen Gelände gelegen, bietet das Bad nicht nur eine Rückzugsmöglichkeit für Stadtbewohner, sondern ist auch eine echte Oase in der Hektik Münchens. Zudem ist der breite Kioskbereich mit Biergarten-Flair sehr beliebt, wo sich die Gäste mit bayerischen Schmankerln stärken können. Hier trifft sich bei schönem Wetter die Nachbarschaft, und die Kinder können nach Herzenslust spielen.

Das Schyrenbad bleibt somit ein lebendiger Teil von Münchens Schwimmbadgeschichte, gleichermaßen für Alteingesessene und Neuentdecker. Die Geschichte und die modernen Annehmlichkeiten machen es zu einem einzigartigen Ort, an dem viele unvergessliche Momente geschaffen werden können.