Die Isar erhebt sich im 17. Stadtbezirk Münchens, Obergiesing-Fasangarten, und bringt frischen Wind in die alten Gemäuer. Der Bezirk, ein schmaler Streifen zwischen Mittlerem Ring und der S-Bahn-Linie nach Holzkirchen, hat seine Wurzeln in der ehemaligen Gemeinde Giesing, die im Jahr 1854 in die Stadt eingegliedert wurde. Seit der Aufteilung in Obergiesing und Untergiesing – Harlaching im Jahr 1936 hat sich hier eine bunte Mischung aus Wohnformen entwickelt, von Einfamilienhäusern bis hin zu dichtbebauten Wohnblocks. Die jüngst vollzogene Sanierung des historischen Gebäudekomplexes St. Martin ist ein weiteres Zeichen für den Aufschwung des Stadtteils.

In diesem Bereich der Stadt hat man in den letzten Jahren viel investiert und interessante Projekte ins Leben gerufen. So wird auf dem ehemaligen Agfa-Gelände ein neues Wohn-, Büro- und Gewerbequartier entstehen, das nicht nur 1.200 Arbeitsplätze schaffen wird, sondern auch etwa 1.000 neue Wohneinheiten bietet. Nahversorgungs- und soziale Einrichtungen sowie ein öffentlicher Park sind ebenfalls Teil des Plans. Diese Entwicklung gibt nicht nur dem Stadtbild neuen Schwung, sondern trägt auch dazu bei, die Lebensqualität der Bewohner zu erhöhen.

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Sanierung von St. Martin: Ein Meilenstein in Obergiesing

Die umfassende Sanierung des historischen Gebäudekomplexes St. Martin ist ein vielbeachtetes Projekt mit einem Investitionsvolumen von 112 Millionen Euro. Nach drei Jahren Bauzeit kann nun das Ergebnis bewundert werden – ein über 130 Jahre altes Ensemble, das unter Denkmalschutz steht. Ursprünglich als „Armenversorgungsanstalt“ errichtet, zeigt das Gebäude eindrucksvoll den Stil des „Münchner Barock“. Die Stadt München hat dabei auf die Erhaltung und Wiederverwendung bestehender Baustoffe geachtet, was dem Charme des Hauses zusätzliche Tiefe verleiht.

Durch die Sanierung wurden etwa 2.700 Quadratmeter zusätzliche Nutzflächen geschaffen, die modernen Standards entsprechen. Der neue Lichthof im Zentrum des Gebäudes wird als interkulturelle Begegnungsfläche fungieren. Auch die Volkshochschule wird hier ihre Kapelle als Veranstaltungsort nutzen, ausgestattet mit hochmoderner Bühnentechnik und Soundanlage. Im Dachgeschoss entstanden 33 neue Wohnungen mit Schlafgalerien, die speziell für neu ankommende Altenpfleger reserviert sind. Der erste Einzug in die neuen Räume ist für das Frühjahr 2026 geplant, nachdem die Stadt ein Dreivierteljahr hinter dem ursprünglichen Zeitplan lag.

Ein Blick in die Zukunft

Der Bezirk Obergiesing-Fasangarten bleibt nicht stehen – mit jeder Sanierung und jeder Neubebauung wird klar: Hier tut sich was. Die Sozialstruktur hat sich in den vergangenen Jahren angeglichen, und der Stadtteil bietet inzwischen eine bunte Mischung aus Alt und Neu. Industrie und Gewerbe konzentrieren sich vor allem zwischen Perlacher Straße und Tegernseer Landstraße, was für die Wirtschaft vor Ort von Vorteil ist. Auf dem ehemaligen McGraw-Kasernengelände soll ein neues Wohngebiet entstehen, das dem Viertel weiteren Auftrieb geben könnte.

So bleibt Obergiesing-Fasangarten ein spannender Ort, der Geschichte und Moderne auf harmonische Weise kombiniert. Mit der Sanierung von St. Martin steht der Stadt ein weiteres Beispiel gelungenen Wandels zur Verfügung, das den Anwohnern und künftigen Bewohnern einen echten Mehrwert bietet. Ein gutes Händchen für Entwicklungen in diesem Teil der Stadt könnte sich in der nahen Zukunft als goldrichtig erweisen.

Für weitere Informationen über Obergiesing-Fasangarten besuchen Sie diesen Link: München Stadtinfo und erfahren Sie mehr über die spannende Sanierung von St. Martin unter tz.de.