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Am Donnerstag, den 26. Februar 2026, besuchte eine Gruppe von 47 Senioren der Volkshochschule Sauerlach die Holzkirche „Maria Verkündigung“ in München. Diese besondere Kirche, die sich in der Fasangartenstraße befindet, zieht nicht nur rumänisch-orthodoxe Gläubige an, sondern auch viele Deutsche, die sich für die Entstehungsgeschichte der ersten rumänischen Kirchengemeinde in München und die Besonderheiten der Orthodoxie interessieren.

Die Führung begann um 9:30 Uhr unter der Leitung von Herrn Walter Veitl und wurde von Pfarrer Dr. Alexandru Nan, dem Dekan für Oberbayern, geleitet. Während des Besuchs bewunderten die Gäste die beeindruckende Ikonostase und die kunstvolle Ikonenausmalerei der Kirche. Fragen der Besucher bezogen sich hauptsächlich auf den Bau der Kirche und die Aktivitäten der Gemeinde, was zeigt, wie lebendig das Interesse an der orthodoxen Glaubensgemeinschaft ist.

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Einblicke in die orthodoxe Tradition

Im Gemeindesaal präsentierte Pfarrer Nan die Geschichte der Gemeinde und sprach über wichtige Themen der Orthodoxen Kirche, darunter die Gründung autokephaler Kirchen und die Unterschiede zwischen den Kalendern. Seit der Eröffnung und Weihe der Holzkirche im September 2016 werden regelmäßig Führungen angeboten, wobei die erste Führung bereits 2018 stattfand, geleitet von Vater Simion Felecan und seiner Familie.

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Die Holzkirche hat sich zu einem Anziehungspunkt für Menschen außerhalb Münchens entwickelt und bietet eine Plattform für den interkulturellen Austausch. Dies ist besonders in Anbetracht des bevorstehenden Jubiläums von 1700 Jahren seit der ersten Ökumenischen Synode in Nicäa (325 n. Chr.) von Bedeutung. Diese Synode hat den Glauben, das Leben der Kirche und die Geschichte des Christentums entscheidend geprägt. Im Rahmen dieses Jubiläums wird die Nizäa-Ikone, angefertigt durch die griechisch-orthodoxe Kirchengemeinde „Christi Himmelfahrt zu Berlin“, auf Pilgerreise durch ganz Deutschland sein.

Einladung zum Mitgebet

Am Mittwoch, den 4. Juni, wird die Nizäa-Ikone in der Kirche empfangen, gefolgt von der Feier der Vesper der Väter der ersten Ökumenischen Synode um 18:00 Uhr. Alle sind herzlich eingeladen, an dieser Vesper teilzunehmen und mitzubeten. Diese Veranstaltung bietet eine wunderbare Gelegenheit zur Rückbesinnung auf die gemeinsamen Wurzeln des Glaubens und zur Annäherung zwischen den verschiedenen christlichen Gemeinschaften in Deutschland.

Die orthodoxe Kirche in Deutschland

Orthodoxe Christen betrachten ihre Kirche als die ursprüngliche Kirche, ähnlich wie die Katholiken. Die orthodoxe Kirche entwickelte sich aus den Urgemeinden und unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von der katholischen Kirche, insbesondere durch Sprache und geographische Lage. In Deutschland sind Anhänger der griechisch-orthodoxen, rumänisch-orthodoxen, russisch-orthodoxen, serbisch-orthodoxen und ukrainisch-orthodoxen Kirche vertreten. Heilige spielen eine große Rolle in der orthodoxen Glaubenspraxis, oft dargestellt auf Ikonen, die verehrt werden.

Mit rund 1,5 Millionen Mitgliedern (Stand 2022) in Deutschland, von denen die Mehrheit Zuwandererfamilien aus verschiedenen Ländern sind, ist die orthodoxe Glaubensgemeinschaft ein lebendiger Teil des deutschen Kulturlebens. Gottesdienste werden oft auf Griechisch oder Russisch gehalten, was die Diversität und den Reichtum der orthodoxen Traditionen unterstreicht.

Für weitere Informationen über die Holzkirche „Maria Verkündigung“ in München und die bevorstehenden Veranstaltungen besuchen Sie bitte diese Seite. Weitere Details über die Nizäa-Ikone und die Feierlichkeiten finden Sie auf dieser Seite. Wenn Sie mehr über die orthodoxe Kirche erfahren möchten, besuchen Sie diese Quelle.