Ein kurioses Schauspiel hat sich Anfang März in einem Freibad in München-Nymphenburg ereignet. Am 7. März 2026 wurde ein Biber in einem halbleeren Schwimmbecken in der Postillonstraße entdeckt. Die Mitarbeitenden des Freibads waren baff, als sie sahen, dass sich das Tier im Becken befand und sich aufgrund des niedrigen Wasserstands nicht selbst befreien konnte. Sofortige Maßnahmen wurden ergriffen, um dem tierischen Gast zu helfen. Zuerst bauten die Angestellten einen provisorischen Steg sowie eine Leiter, doch der Biber war mit letzterer nicht einverstanden und weigerte sich, diese zu nutzen, wie tz.de berichtet.
Als die ursprünglichen Versuche zur Befreiung des Bibers scheiterten, wurde kurzerhand die Feuerwehr alarmiert. Diese baute eine stabile Holzrampe, über die der Biber schließlich aus dem Becken klettern konnte. „Das Tier verließ das Becken unversehrt und setzte seinen Weg fort“, so die Mitarbeitenden des Freibads. Allerdings blieb der Verbleib des Bibers nach der Rettung ein Rätsel – sein aktueller Standort ist der Feuerwehr unbekannt, was das Ganze nur noch spannender macht, wie auch Chiemgau24 festhält.
Tiere in unserer Stadt
Der Biber ist nicht das einzige Wildtier, das in städtischen Gebieten gesichtet wird. In München haben auch Wildschweine und Füchse ihren Platz gefunden, besonders in den gartenreichen Randbezirken. Wildschweine bewegen sich in Gruppen, oft als Rotten bezeichnet, und durchwühlen die Erde auf der Suche nach Nahrung. Solche Aktivitäten können ganze Wiesen „umgepflügt“ erscheinen lassen. Füchse hingegen, die in Städten wie Köln sogar in hohen Stückzahlen vorkommen, sorgen hin und wieder für Skepsis unter den Anwohnern. Einige befürchten Tollwut, obwohl Deutschland seit vielen Jahren tollwutfrei ist, wie der Tierschutzbund informiert.
Die Episode des Bibers im Freibad zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, Wildtiere in urbanen Umgebungen zu respektieren und ihnen die nötige Rücksicht zu zollen. Es bleibt zu hoffen, dass der Biber nach seiner kleinen Abenteuerfahrt wohlbehalten in der Natur weiterleben kann.