In München sorgt die aktuelle Radarkontrolle für einige Aufregung im Straßenverkehr. Am 12.03.2026 werden gleich zehn mobile Blitzer in verschiedenen Stadtteilen aktiv sein, und das bringt potenzielle Temposünder in Schwierigkeiten. Denn die Geschwindigkeitsüberschreitungen sind nach wie vor die häufigste Verkehrsübertretung und die Hauptursache für Unfälle. Wer schnell fährt, kann gleich mehrere Probleme auf einmal an der Backe haben, wenn es zu Kontrollen kommt.
Wie news.de berichtet, werden die Radarkontrollen an Standorten wie der Balanstraße und der Feldbergstraße durchgeführt, wo Geschwindigkeitsbegrenzungen von 30 km/h und 50 km/h zu beachten sind. Diese Regelungen wurden auch im Hinblick auf die zahlreichen Tempo-30-Zonen in München eingeführt, die für mehr Sicherheit im Stadtverkehr sorgen sollen.
Geplante Radarkontrollen
Die aufgeführten Blitzer sind strategisch in Stadtteilen wie Trudering-Riem, Ramersdorf-Perlach und Schwabing-Freimann platziert. Wer in der Mitterfeldstraße (Trudering-Riem) oder der Schenkendorfstraße (Schwabing-Freimann) die Geschwindigkeit überschreitet, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Laut der Webseite von bussgeldkatalog.org werden die Blitzer sowohl mobil als auch stationär eingesetzt, und die Einsatzorte werden regelmäßig angepasst.
- Mitterfeld (Trudering-Riem): 30 km/h – 14:41 Uhr
- Balanstraße (Ramersdorf-Perlach): 30 km/h – 14:27 Uhr
- Schenkendorfstraße (Schwabing-Freimann): 50 km/h – 14:27 Uhr
- Feldbergstraße (Trudering-Riem): 30 km/h – 14:10 Uhr
- Balanstraße (Ramersdorf-Perlach): 30 km/h – 10:56 Uhr
- Murnauer Straße (Sendling-Westpark): 50 km/h – 14:11 Uhr
- Freudstraße (Feldmoching-Hasenbergl): 30 km/h – 14:01 Uhr
- Schleißheimer Straße (Feldmoching-Hasenbergl): 50 km/h – 13:42 Uhr
- Schwere-Reiter-Straße (Neuhausen-Nymphenburg): 50 km/h – 12:34 Uhr
- Pippinger Straße (Pasing-Obermenzing): 30 km/h – 11:03 Uhr
Bußgelder und Konsequenzen
Die Regulierungen durch den Bußgeldkatalog 2026 sind klar: Wer bis zu 10 km/h zu schnell fährt, kann mit einem Bußgeld von 20 Euro rechnen. Bei 21 bis 25 km/h überschreitung sind es bereits 100 Euro und 1 Punkt im Flensburger System. Die Strafen steigern sich erheblich, sodass ab 31 km/h innerorts sogar Fahrverbote drohen.
Gerade in einer Stadt wie München, die mit etwa 1,5 Millionen Einwohnern über ein umfassendes Straßennetz verfügt, sind Ausnahmen nicht zu erwarten. Wer also „das Gaspedal durchdrückt“, sollte sich der Konsequenzen bewusst sein. Denn nicht nur Geldstrafen, sondern auch Punkte in Flensburg und mögliche Fahrverbote sind bei Geschwindigkeitsüberschreitungen die Regel.
Die Radarkontrollen sind somit nicht nur ein Mittel zur Tempokontrolle, sondern auch ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr. Wer heute unterwegs ist, sollte die Warnungen ernstnehmen und das Tempo den Gegebenheiten anpassen, um sich und andere bequem und sicher ans Ziel zu bringen.