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Der Kunstboom in München ist unübersehbar! Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, zu denen unter anderem die Alte Pinakothek, die Pinakothek der Moderne und das Museum Brandhorst gehören, verzeichnen für das Jahr 2025 beeindruckende Besuchszahlen von rund 1 Million Menschen. Diese Entwicklung ist besonders bemerkenswert, da die Besucherzahlen im Vergleich zu den Corona-Jahren stark angestiegen sind. Die Alte Pinakothek meldet allein 498.000 Besucher, was einem Plus von 98.000 im Vergleich zu 2024 entspricht. Die Sammlung Schack konnte 13.500 Kunstliebhaber begrüßen, während das Museum Brandhorst mit 158.995 Besuchern die zweithöchste Zahl seit der Pandemie erreicht hat. Auch die Pinakothek der Moderne erfreute sich großer Beliebtheit mit 307.500 Besuchern.

Ein Grund für diesen Anstieg könnte der digitale Tourguide „Unframed“ sein, der 166.911 Nutzer verzeichnete – ein Anstieg von 77,5 %. Auch das Konzept des vergünstigten Eintritts von nur 1 Euro an Sonntagen zieht viele Menschen in die Museen, wobei rund 45 Prozent der Besucher an diesen Tagen kommen. Zukünftige Ausstellungen, wie „Between & Beyond“ in der Pinakothek der Moderne ab dem 02. Juli und „Liaisons françaises“ in der Alten Pinakothek ab dem 25. November, versprechen weiterhin hohe Besucherzahlen und zeigen die internationale Attraktivität der bayerischen Sammlungen.

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Die Vielfalt der Sammlungen

Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen betreuen einen wesentlichen Teil des Gemälde- und Kunstbesitzes des Freistaates Bayern. Neben der Alten Pinakothek und der Pinakothek der Moderne gehören auch die Sammlung Moderne Kunst und die Sammlung Schack zu den bedeutenden Einrichtungen. In insgesamt zwölf Staatsgalerien in ganz Bayern wird das reiche Kunstangebot abgerundet. Die wissenschaftliche Arbeit spielt dabei eine zentrale Rolle, da zahlreiche Forschungsprojekte, wie Provenienzrecherche und gemäldetechnologische Untersuchungen, durchgeführt werden.

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Ein weiteres Highlight ist die Initiative „#Kunstminute“, in der 23 ausgewählte Meisterwerke aus den Sammlungen vorgestellt werden. Hier geben Kuratoren persönliche Einblicke in ihre Arbeit und das, was sie an der Kunst begeistert. Anton Biebl, der Leiter der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, hebt das Engagement der Mitarbeiter und die internationale Anziehungskraft der Sammlungen hervor, die nicht nur Münchener, sondern auch internationale Besucher anziehen.

Rückblick und Ausblick

Der Rückblick auf die Jahre 2022 und 2023 zeigt, dass die Museen nach den Coronaschließungen eine erfreuliche Rückkehr der Besucher erleben konnten. 2022 kamen rund 660.000 Gäste in die Münchner Museen, was fast 70 Prozent der Besucherzahlen von 2019 entspricht. Die Pinakothek der Moderne war dabei mit 87 Prozent der Besucher von 2019 die erfolgreichste der Sammlungen. Die Gründe für diesen Erfolg sind vielfältig, darunter das 20-jährige Jubiläum des Stephan-Braunfels-Baus und der vergünstigte Eintritt am Sonntag.

Für die kommenden Jahre stehen bereits spannende Ausstellungen auf dem Programm. So wird im Herbst 2023 eine Schau zur venezianischen Renaissance in der Alten Pinakothek eröffnet und eine Ausstellung zum 90. Geburtstag von Herzog Franz von Bayern in der Pinakothek der Moderne angekündigt. Trotz der Herausforderungen, wie gestiegenen Energiekosten und Personalknappheit, bleibt die Kunstszene in München lebendig und einladend.

Weitere Informationen zu den Sammlungen und aktuellen Ausstellungen finden Sie auf der Webseite der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und auf pinakothek.de.