In München herrscht ein regelrechter Kunst-Boom! Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen verzeichnen im Jahr 2025 einen beeindruckenden Besucheransturm von rund 1 Million Gästen. Diese Zahl zeigt deutlich, dass das kulturelle Angebot der Stadt nach den herausfordernden Jahren der Corona-Pandemie wieder attraktiv ist. Besonders die Alte Pinakothek sticht hervor und hat mit 498.000 Besuchern ein Plus von 98.000 im Vergleich zu 2024 erzielt. So wird Kulturliebhabern ein echtes Fest für die Sinne geboten.
Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen umfassen eine breite Palette an Museen, darunter die Alte Pinakothek, die Pinakothek der Moderne und das Museum Brandhorst. Momentan ist die Neue Pinakothek bis 2030 geschlossen, was die Alte Pinakothek umso mehr in den Fokus rückt. Hier findet sich das einzige Werk von Leonardo da Vinci in Deutschland sowie eine umfassende Sammlung von Rubens’ Meisterwerken. Die Ausstellung „Wie Bilder erzählen – Storytelling von Albrecht Altdorfer bis Peter Paul Rubens“ zog in nur sieben Monaten 99.312 Besucher an, was den Stellenwert und die Anziehungskraft dieser Sammlung unterstreicht.
Einführen der Euro-Eintrittskarten
Ein besonderes Highlight ist der 1 Euro Eintritt an Sonntagen, der besonders für Familien attraktiv ist. Rund 45 Prozent der Besucher suchen an diesem Tag die Museen auf. Diese Strategie hat stark zur Erholung der Besucherzahlen beigetragen, was besonders in den aktuellen Zeiten von großem Wert ist. Das Museum Brandhorst konnte mit 158.995 Gästen die zweithöchste Besucherzahl seit der Pandemie verzeichnen, während die Pinakothek der Moderne allein 307.500 Besucher anlockte.
Die Führungscrew der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, unter Leitung von Anton Biebl, hebt die internationale Attraktivität und das Engagement der Mitarbeiter hervor. Studiengänge und Forschungsprojekte, die in Zusammenarbeit mit dem Doerner Institut durchgeführt werden, unterstützen die Weiterbildung der Mitarbeiter und bereichern gleichzeitig die Sammlungen. Hier wird nicht nur Kunst angeboten, sondern es wird auch aktiv an deren Erhalt und Erforschung gearbeitet. Die #Kunstminute, die 23 meisterliche Werke vorstellt, bietet Besuchern die Möglichkeit, kuratorische Einblicke zu gewinnen und die Begeisterung für die Kunst zu teilen.
Ein Blick in die Zukunft
Für diejenigen, die schon jetzt nach vorne schauen, sind zukünftige Ausstellungen in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen vielversprechend. Ab dem 2. Juli wird in der Pinakothek der Moderne die Ausstellung „Between & Beyond“ eröffnet, gefolgt von „Liaisons françaises“ in der Alten Pinakothek, die am 25. November startet. Diese Events zeigen das kontinuierliche Bestreben, das Kunstangebot abwechslungsreich und spannend zu halten.
Die Kunstszene in München blüht und die Statistiken bestätigen, dass sie auf dem richtigen Weg ist. Tabula Rasa und andere Kulturmedien berichten von der Aufbruchsstimmung und den erfreulichen Prognosen. Es bleibt spannend, wie sich die Entwicklungen im Kultursektor fortsetzen und weiter ausbauen werden. Kunst ist und bleibt ein zentrales Element der bayerischen Identität und zieht nicht nur Münchner, sondern auch internationale Besucher in die Stadt.





