Heute ist der 28.02.2026 und in der Maxvorstadt tut sich etwas für die Umwelt! Am Sonntag, den 01.03.2026, findet ein Clean-Up in der Nachbarschaft statt, das von den Grünen München organisiert wird. Ziel der Veranstaltung ist es, den Umwelt- und Ressourcenschutz zu fördern. Jeder, der Lust hat, kann mitmachen – ganz egal, ob Mitglied oder Nicht-Mitglied. Die Einladung richtet sich an Nachbarn, Kinder, Freunde und sogar Hunde. Gemeinsam wollen wir die Umgebung ein Stückchen sauberer machen!
Die Teilnehmer werden an der Bushaltestelle Heckscherstraße erwartet, wo um 11:00 Uhr die Aktion beginnt und bis 12:30 Uhr dauert. Für die Arbeit werden Handschuhe, Greifzangen und weiteres Equipment bereitgestellt. Wer möchte, kann auch seine eigene Ausrüstung mitbringen. Eine Anmeldung ist möglich, damit die Organisatoren besser planen können. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Website der Grünen München hier.
Klimaschutz nebenan
Ein weiterer interessanter Aspekt, der mit der Clean-Up-Aktion verbunden ist, ist die Initiative Klimaschutz nebenan. Diese wurde von der nebenan.de Stiftung ins Leben gerufen und zielt darauf ab, klimafreundliche Nachbarschaften zu fördern. Im Rahmen dieser Initiative gibt es zahlreiche Aktionen, wie den Ideenwettbewerb „Klimaschutz nebenan“, der bereits 2022 gestartet wurde. Hier sind kreative Köpfe gefragt, die umsetzbare Ideen einreichen, die das Zusammenleben im Viertel stärken und den Klimaschutz vorantreiben.
Jeder kann an den Aktivitäten teilnehmen und Teil dieser Bewegung werden. Die Initiative wird von der Robert Bosch GmbH und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. Es werden bis zu zehn Ideen ausgewählt, die jeweils mit 1.000 Euro gefördert werden. Im Sommer können die zehn beliebtesten Ideen durch ein Online-Voting ebenfalls 1.000 Euro erhalten. Eine Fachjury kürt dann im Herbst weitere Gewinnerideen, die zusätzlich mit 1.000 Euro Startkapital unterstützt werden. Für mehr Informationen besuchen Sie die Webseite hier.
Ein Blick auf die Umweltbewegung
Die Bedeutung solcher Aktionen und Initiativen wird auch in der aktuellen Studie des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen e. V. (UfU) deutlich, die die Entwicklung von Umweltorganisationen in Deutschland über die letzten 25 Jahre analysiert. In Deutschland gibt es rund 616.000 Vereine, von denen etwa 33.000 dem Umwelt- und Naturschutz gewidmet sind. Trotz ihrer hohen Mitgliederzahlen – so hat der NABU mehr Mitglieder als die beiden größten Parteien zusammen – haben diese Organisationen Schwierigkeiten, Gehör in gesellschaftlichen Debatten zu finden.
Die Studie behandelt auch die Herausforderungen der Umweltbewegung und die Suche nach neuen Wegen, um in einer verunsicherten Gesellschaft relevant zu bleiben. Die Etablierung neuer Akteure wie „Fridays for Future“ und das klimapolitische Netzwerk „Letzte Generation“ zeigt, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt durch lokale Projekte und Kooperationen gestärkt werden kann. Für detaillierte Einblicke in die Studie besuchen Sie die Seite hier.
Nutzen wir also die Gelegenheit, uns aktiv für die Umwelt einzusetzen und unsere Nachbarschaft ein Stück weit besser zu machen. Jede Hand zählt!