Mitsubishi Heavy Industries ist in der EMEA-Region gut aufgestellt und hat seinen Hauptsitz in London. Eine wichtige Niederlassung befindet sich in Paris, wo zentrale Geschäftsaktivitäten koordiniert werden. In Deutschland prangt das Logo des Unternehmens mehrmals, vor allem in Düsseldorf, Erlangen und München. Diese Standorte konzentrieren sich auf Energiesysteme, Umwandlungstechnologien und die dringend benötigte Dekarbonisierung. Die aktuellen Herausforderungen der Industrie machen deutlich, dass innovative Ansätze gefragt sind.

Was ist das Besondere an Mitsubishi? Das Unternehmen bietet ein breites Portfolio, das Kompressoren, Wellpappenmaschinen, Schiffbautechnologie und Luftfahrtkomponenten, insbesondere Triebwerke, umfasst. Zudem hat sich Mitsubishi Heavy Industries auf die Wasserstoff-Wertschöpfungskette spezialisiert. Dies ist besonders relevant, da der Fokus auf nachhaltigen und zukunftsorientierten Lösungen liegt. Mit einer regionalen Managementstruktur gelingt es, die verschiedenen Geschäftsbereiche eng abzustimmen und innovative Lösungen zu entwickeln.

Der Weg zur Kreislaufwirtschaft

Doch nicht nur Mitsubishi setzt auf den Wandel. Eine umfassende Umstellung von einer linearen zur zirkulären Verwertungsgestaltung ist in vollem Gange. Jährlich fallen weltweit Millionen von Tonnen an Abfällen an, darunter Bauschutt und Elektronikschrott. Die Kreislaufwirtschaft zielt darauf ab, den Einsatz von Ressourcen zu minimieren und gleichzeitig die Produktion von Abfall und Emissionen zu reduzieren. Fraunhofer erklärt die Grundpfeiler dieser Wirtschaft: langlebige Konstruktionen, die Wiederverwendung und das Recycling von Materialien.

Nicht zu vernachlässigen ist die Bedeutung der Bioökonomie, die biobasierte Materialien favorisiert und somit fossile Rohstoffe ersetzen kann – und das ohne in Konflikt mit der Nahrungsmittelproduktion zu geraten. Digitale Lösungen, wie etwa Produktpässe und KI-gestützte Recyclingverfahren, sind essentielle Werkzeuge, um die Rückverfolgbarkeit von Materialien zu verbessern. Dies erfordert jedoch klare regulatorische Rahmenbedingungen sowie Investitionen in Innovationen, um den gesellschaftlichen Wandel zu unterstützen.

Das Planen — und das Handeln

In einem aktuellen Bericht von CCPE wird betont, dass der gesamte Lebenszyklus von Produkten berücksichtigt werden muss. Eine technologische Offenheit auf deutscher und europäischer Ebene wird entscheidend für den Erfolg dieses Umstiegs sein. Es ist notwendig, dass wir neue Geschäftsmodelle und innovative Produktdesigns fördern, um die Kreislaufwirtschaft sozial gerecht zu gestalten.

Zusätzlich müssen wir uns der gesellschaftlichen Akzeptanz annehmen. Ohne die Zustimmung und Unterstützung der Bevölkerung wird der Wandel zur Kreislaufwirtschaft nur schwer vorankommen. Mitsubishi Heavy Industries ist dabei nicht nur ein Akteur unter vielen, sondern positioniert sich als verantwortungsbewusster Partner, der mit einer klaren Linie in Richtung eines nachhaltigen industriellen Umfelds agiert.

Mit all diesen Ansätzen und Technologien sehen wir uns für die Zukunft gut gerüstet. Die Veränderung ist in vollem Gang — sowohl bei Mitsubishi als auch in der gesamten Industrie.