Die Kommunalwahl am 8. März 2026 steht vor der Tür, und die Vorfreude und das Engagement in München sind greifbar. Ein auffälliger Name auf dem Wahlzettel wird Henriette Kuhrt sein, die für die Grünen im Bezirksausschuss der Ludwigs- und Isarvorstadt kandidiert. Dabei bringt die gebürtige Hamburgerin, die seit 23 Jahren in Lehel lebt, nicht nur politische Ambitionen, sondern auch einen reichen Erfahrungshorizont als Autorin mit. Ihr Überblick über die Themen des Alltags wird sich in ihren Vorschlägen niederschlagen.

Henriette Kuhrt hat sich bereits einen Namen in der Literaturszene gemacht. Sie schreibt Geschichten, Liebesromane und Essays, und seit über 25 Jahren sind ihre Werke in verschiedenen Publikationen zu finden. In ihrem Erzählband „Milchmädchenrechnung“ und der Kolumnensammlung „Hat das Stil?“ geht es oft um menschliche Beziehungen und gesellschaftliche Themen. Umso bemerkenswerter ist ihr Engagement, nun auch auf politischer Ebene aktiv zu sein.

Ein sicheres München für Kinder

Ein zentrales Anliegen von Kuhrt ist die Verkehrssicherheit – insbesondere für Kinder. Die persönliche Erfahrung, dass ihre Tochter auf dem Weg zum Kindergarten von einer Autofahrerin auf dem Gehweg angefahren wurde, prägte ihre Sichtweise. „Das muss sich ändern,“ erklärt sie. Sie fordert klare Sichtachsen an Kreuzungen und sichere Fußwege, um Kinder und Fußgänger zu schützen. Sicherheit auf den Straßen hat für Kuhrt oberste Priorität, und sie spricht sich stark gegen die hohe Anzahl an Verkehrstoten in München aus.

Um ihrer Vision näherzukommen, hat sie gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Glockenbach für alle“ bereits Projekte initiiert, die das Ziel verfolgen, die Verkehrssicherheit zu verbessern, Barrierefreiheit zu garantieren und die Resilienz gegen klimatische Herausforderungen zu stärken. Hier werden nicht nur Spielplätze umgestaltet, sondern auch Radwege durchgesetzt – ein Thema, das der Autorin sehr am Herzen liegt.

Engagement in lokalen Projekten

Henriettes Engagement geht jedoch weit über die Verkehrssicherheit hinaus. Sie war Gründungsmitglied der Initiative „Freiraumviertel München“, die sich für eine Neuaufteilung des öffentlichen Raums im Bahnhofsviertel einsetzt. Das Projekt wurde 2023 mit dem Nachbarschaftspreis ausgezeichnet, was den großen Erfolg und die Anerkennung ihrer Arbeit unterstreicht.

„Als Teil des Bezirksausschusses möchte ich die Stimme der Bürger noch stärker vertreten und dafür sorgen, dass die relevanten Themen an die richtige Stelle gelangen. Ich habe ein gutes Händchen für die Belange unserer Nachbarschaft,“ so Kuhrt über ihr Bestreben, politisch aktiv zu werden. Ihre langjährige Erfahrung als Journalistin, die sowohl für die Neue Zürcher Zeitung am Sonntag als auch für die Zeit und die Süddeutsche Zeitung arbeitet, lässt einen frischen Wind in die Politik der Stadt wehen.

Für die Bewohner:innen der Ludwigs- und Isarvorstadt bedeutet die Wahl am 8. März 2026 eine Möglichkeit, die Richtung zu beeinflussen, in die sich ihr Stadtviertel entwickeln soll. Henriette Kuhrt steht bereit, die Herausforderungen anzugehen und dafür zu sorgen, dass München ein sicherer Ort für alle wird. Ihre Politik ist nicht nur durch persönliche Erlebnisse geprägt, sondern auch durch ein starkes, gemeinschaftliches Engagement, das weit über die Wahlsaison hinaus reicht.

Weitere Informationen zu Henriette Kuhrt finden Sie auf ihrer Website und in einem aktuellen Bericht der tz.