Im Herzen von München liegt der Stadtbezirk Laim, eine Gegend, die zwischen Schwanthalerhöhe im Osten und Pasing im Westen angesiedelt ist. Die Nord-Süd-Ausdehnung reicht von den Bahnanlagen Hauptbahnhof bis zur Autobahn München-Lindau. Laim, das im Jahr 1045 erstmals urkundlich als „Leima“ erwähnt wurde und seit dem 1. Januar 1900 zu München gehört, hat eine spannende Geschichte hinter sich. Die Eröffnung des Eisenbahnvorortverkehrs im Jahr 1894 brachte entscheidende Wachstumsimpulse für den Bezirk, die durch die späteren umfangreichen Wohnungsbautätigkeiten weiter angeheizt wurden. Vor allem gemeinnützige Baugenossenschaften trugen dazu bei, dass in den ersten Jahrzehnten nach der Eingemeindung Einfamilienhaussiedlungen, Villenkolonien und mehrgeschossige Wohngebäude entstanden.

Außerdem hat sich das Stadtbild Laims nach dem Zweiten Weltkrieg nicht erheblich verändert. Die vorherrschende Bauweise ist durch verdichtete Geschossbebauung an Hauptstraßen sowie durch aufgelockerte Bebauung in den ruhigeren Nebenstraßen geprägt. Laim präsentiert sich heute überwiegend als Wohngebiet, ergänzt durch Bürogebäude am Laimer Kreisel, auch bekannt als Laimer Würfel, und einen Gewerbehof, der rund 2.200 Arbeitsplätze bietet.

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Wirtschaftliche Entwicklung und Lebensqualität

Was zeichnet Laim als Wohnort aus? Die Mischung aus dörflichem Charme und urbaner Entwicklung macht den Stadtteil besonders attraktiv. Historische Bausubstanz wie die Villenkolonie Schlosspark Laim verleiht der Gegend einen einzigartigen Charakter. Zudem ermöglicht die Nähe zu zahlreichen Naherholungsgebieten wie dem Nymphenburger Schlosspark oder dem Hirschgarten eine hohe Lebensqualität. Die gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz über S-Bahn und U-Bahn, sowie die zentrale Lage an der Fürstenrieder Straße mit zahlreichen Geschäften, unterstützen ebenfalls die Wohnattraktivität. Allerdings bringt diese Lage auch höhere Lärmbelastung und Stau mit sich, was nicht unerhebliche Herausforderungen darstellt. Insbesondere die laufenden Bauarbeiten, wie die 3,8 km lange Verlängerung der U5 nach Pasing, erzeugen Umweltauswirkungen und beeinträchtigen zeitweise die Verkehrssituation.

Die Immobilienpreise in Laim zeigen sich im Vergleich zu anderen Stadtteilen Münchens eher erschwinglich. Im Jahr 2025 lag der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen bei 7.916 € pro Quadratmeter, während Häuser im Schnitt 8.315 € kosteten. Die Preisspanne reicht bei Wohnungen von 6.753 € bis 9.769 € und bei Häusern von 6.690 € bis 10.169 €. Laut wohnung-suche-muenchen.de wird für 2026 mit einem leichten Anstieg der Preise um 1–2 % gerechnet.

Mietpreise und Marktentwicklung

Was die Mietpreise angeht, so liegt die durchschnittliche Kaltmiete in Laim bei 19,05 € pro Quadratmeter, was die Gegend zusätzlich attraktiv für Mieter macht. Die Mietpreisentwicklung der letzten fünf Jahre zeigt einen kontinuierlichen Anstieg, wobei die Preisspanne zwischen 17,94 € und 25,99 € liegt. Auch hier wird für 2026 mit einer Steigerung um 3–4 % gerechnet.

Die Prognosen für den Immobilienmarkt in München insgesamt zeigen moderate Preissteigerungen, während in den letzten Jahren die Preise in verschiedenen Segmenten oft über die Inflation angestiegen sind. Laut glaser-immobilienberatung.de sind seit Anfang 2023 die Wohnungspreise um etwa 10 % gesunken, was den aktuellen Marktbedingungen und dem preissensiblen Umfeld geschuldet ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Laim durch seine gelungene Kombination aus historischer Substanz, urbanem Leben und erschwinglichen Wohnmöglichkeiten einen besonderen Platz in München einnimmt. Die stetige Entwicklung in der Infrastruktur und Wohnqualität könnte den Stadtteil für zukünftige Bewohner und Investoren noch interessanter machen.