Der SVA Palzing steht nach einer knappen Niederlage im Kellerduell gegen Rohrbach vor einer echten Herausforderung. Der 0:1-Sieg für Rohrbach hat die Lage für das Team von Trainer Enes Mehmedovic nicht leichter gemacht. Zudem muss Palzing für das kommende Spiel beim Tabellen dritten SVN Lerchenau auf seinen Offensivmann Fabian Radlmaier verzichten, der nach einer umstrittenen Roten Karte gesperrt ist. „Ein harter Schlag für uns“, so Mehmedovic, der die Qualität und Erfahrung des Gegners lobt.

Im Spiel gegen Rohrbach zeigte Palzing zwar einige vielversprechende Ansätze, jedoch fehlte am Ende das nötige Glück und die Präzision. Besonders Neuzugang Marzuk Shaban konnte sich in Szene setzen, hatte jedoch Pech bei seinen Chancen. Eine Gelegenheit wurde vom Rohrbacher Torhüter Tobias Lindlmaier vereitelt, während eine weitere knapp das Gehäuse verfehlte. „Wir müssen die Chancen besser nutzen“, lautete die Selbstreflexion von Mehmedovic nach der Partie. Auch Mathias Reinbacher und Radlmaier vergaben klare Gelegenheiten, was die Trainerkritik zur Chancenverwertung nochmals verstärkte.

Der Blick nach vorne

„Es geht gegen eines der Topteams der Liga, die Lerchenauer haben Qualität en masse“, bemerkte Mehmedovic über den kommenden Gegner. SVN Lerchenau hat zuletzt mit einem 2:1-Sieg gegen ASV Dachau ein Zeichen gesetzt und wird alles daran setzen, die positiven Tendenzen fortzuführen. Zudem gilt es für Palzing, im Abstiegskampf zu punkten. Nach der Niederlage gegen Rohrbach, einem direkten Konkurrenten, sind solche Spiele von übergeordneter Bedeutung.

Die Palzinger Trainercrew wird nun gefordert sein, das Team taktisch optimal aufzustellen. „Wir müssen gemeinsam arbeiten und versuchen, den Gegner zu überraschen“, erklärte Mehmedovic. Ein gutes Teamgefühl und Geschlossenheit konnten in den letzten Trainingseinheiten spürbar werden. Die Mannschaft trat erstmals seit der Winterpause wieder auf dem eigenen Platz zum Training an und steigerte dabei die Trainingsintensität. „Die Spieler geben alles!“, so der Trainer optimistisch.

Obwohl Radlmaier ein Schlüsselspieler in der Offensive ist – seine Abwesenheit wird sicherlich spürbar sein – scheint Palzing entschlossen, sich der Herausforderung zu stellen. „Am Sonntag um 14:30 Uhr packen wir’s an“, robuster als je zuvor. Die Hoffnung auf den ersten Sieg im neuen Jahr lebt.

Fazit: Ein spannendes Duell wartet auf die Zuschauer beim SVN Lerchenau, für den SVA Palzing scheint es, als ob jetzt der Zusammenhalt entscheidend sein könnte, um aus dieser schwierigen Situation ein positives Resultat zu ziehen.

Die kommenden Begegnungen versprechen einiges und mit dem richtigen Teamgeist und strategischem Geschick könnte Palzing den entscheidenden Schritt aus der Abstiegszone machen.