Die Eisbachwelle im Englischen Garten in München hat kurz vor Ostern für Aufregung gesorgt, als sie plötzlich wieder auftauchte. Nach monatelangem Verschwinden, welches nach der Bachauskehr im vergangenen Herbst begann, ist die Welle zurück. Am Karfreitag strömten sowohl Surfer als auch Schaulustige zu diesem beliebten Spot. Unklar bleibt, welche Faktoren zur Rückkehr der Welle geführt haben; in der Vergangenheit gab es immer wieder illegale Einbauten, die die Welle stabilisieren sollten. Seit Februar 2023 ist das Surfen an der Welle per Allgemeinverfügung verboten, und die Stadt München hat klare Richtlinien, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Ein tragischer Vorfall im April 2025, bei dem eine 33-jährige Surferin tödlich verunglückte, führte zu einer vorübergehenden Sperrung der Welle. Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) plant, die Welle spätestens zu den Sommerferien wieder für Surfer freizugeben. Aktuell führt die Stadt Gespräche mit der Surfer-Community und Experten, um eine sichere Lösung für die Wiedereröffnung zu finden. Krause betont die Bedeutung der Eisbachwelle, die als Wahrzeichen und Teil des Lebensgefühls der Stadt gilt. Quelle
Die Herausforderungen der Wellenstabilisierung
Das Baureferat der Stadt München hat am Freitag einen unerlaubten Einbau im Eisbach entfernt, der am Tag zuvor von Unbekannten vorgenommen wurde. Dieser Einbau hatte eine Welle am Surfspot erzeugt, doch nach der Entfernung eines Gitters, das am Flussgrund befestigt war, bildete sich keine Welle mehr – nur noch nicht surfbares Weißwasser. Einbauten ohne Genehmigung sind durch eine Allgemeinverfügung verboten, und bereits nach den Weihnachtsfeiertagen gab es eine ähnliche Aktion unbekannter Surf-Aktivisten, die mehrere Tage dauerte, bis die Berufsfeuerwehr die illegalen Einbauten entfernen konnte. Diesmal erfolgte der Rückbau jedoch schneller.
Seit Mitte Oktober 2022 ist an diesem Surfspot kein Surfen mehr möglich, da sich nach einer Flusssäuberung keine Welle mehr aufbaut. Es gibt zwar die Absicht, die Welle wiederzubeleben, jedoch herrscht Uneinigkeit über die Vorgehensweise. Während Surfer sich eine unbürokratische Lösung mit Einbauten wünschen, besteht die Stadt auf Rechtssicherheit. Eine Versuchsreihe, um die Welle eventuell wieder in Betrieb zu nehmen, wurde vereinbart, ist aber noch nicht abgeschlossen. Quelle
Ein Blick in die Zukunft
Oberbürgermeister Krause äußert den Willen, das Surfen auf der Eisbachwelle „spätestens bis zum Sommer“ wieder zu ermöglichen. Sein Büro teilt mit, dass die Welle so schnell wie möglich wieder in Betrieb genommen werden soll. Krause bezeichnet die Eisbachwelle als Ausdruck des Lebensgefühls der Stadt und als bedeutendes Wahrzeichen. Er plant, sich demnächst mit zuständigen Referaten zu treffen, um den aktuellen Stand der Dinge zu erfahren. Die Stadtverwaltung arbeitet eng mit Surfern und Experten aus dem Universitätsbereich zusammen, um eine sichere und rechtlich saubere Lösung zu finden. Quelle
Die Eisbachwelle ist seit Oktober 2022 nicht mehr in Betrieb, nachdem eine turnusmäßige Bachauskehr durchgeführt wurde. Bei dieser Maßnahme wurde das Wasser abgesenkt, und das Bachbett von Unrat und Sedimenten befreit. Leider hat sich die Welle nach dieser Bachauskehr nicht wieder aufgebaut, trotz diverser Wiederbelebungsversuche. Der tragische Unfall im April 2025, bei dem eine Surferin starb, hat die Diskussion um Sicherheit und Regelungen am beliebten Surfspot neu entfacht. Eine neue Beleuchtung wurde installiert, um die Rettungsarbeiten zu erleichtern, da die Dunkelheit in der Vergangenheit ein Problem darstellte. Regulärer Surfbetrieb hat seit dem Unfall nicht wieder stattgefunden, und die Stadt bemüht sich, eine Lösung zu finden, die sowohl den Surfern als auch der Sicherheit Rechnung trägt.