In München wird es in den nächsten Stunden aufgrund einer Baustelle am Isarring und den umliegenden Straßen ziemlich eng. Laut news.de sind die Arbeiten seit dem 26. Februar um 21:07 Uhr im Gange und werden bis heute um 08:00 Uhr dauern. Die Baustellenlänge beträgt stolze 499 Meter und macht sich zwischen dem Mittleren Ring, der John-F.-Kennedy-Brücke und der Effnerstraße bemerkbar.
Die Verkehrsteilnehmer können sich auf erhöhte Belastungen und mögliche Staus einstellen. Das Verkehrsmanagement hat diese Einschränkungen bereits in die Berichterstattung aufgenommen, um die Autofahrer bestmöglich zu informieren.
Weitere Baustellen in der Stadt
Aber das ist nicht die einzige Baustelle, die den Münchner Verkehr beeinflusst. Ab dem 9. März bis zum 31. Mai 2026 führen die Stadtwerke München Maßnahmen rund um das Schwabinger Nordbad durch, wie die Webseite der Stadt München stadt.muenchen.de berichtet. Dabei stehen insbesondere Gleisarbeiten in der Hohenzollernstraße und der Schleißheimer Straße im Fokus.
Für den Autoverkehr wird die Schleißheimer Straße einspurig und die Einfahrt in die Hohenzollernstraße wird gesperrt. Die Hohenzollernstraße wird zudem zwischen der Winzererstraße und der Tengstraße in Fahrtrichtung Osten einbahngeregelt. Für die Radfahrenden wird eine Umleitungsstrecke über die Elisabethstraße eingerichtet. Taxi- und Carsharing-Stellplätze werden vorübergehend verlegt. Auch die Tramlinien 12 und 27 werden von Schienenersatzverkehr betroffen sein.
Komplexität der Baustellenkoordination
Die Koordination der verschiedenen Baustellen stellt eine Herausforderung dar, wie die Industrie- und Handelskammer IHK München beschreibt. Für Fragen rund um die Baustellen stehen sowohl auf der Baustelle als auch bei entsprechenden Behörden Ansprechpartner zur Verfügung. Dabei ist die Autobahndirektion Südbayern zuständig für die Planung und Verwaltung des südlichen Autobahnnetzes sowie von Bundesstraßen.
Während äußere Baustellen oft von staatlichen Bauämtern betreut werden, sind bei innerörtlichen Baustellen die Gemeinden als Baulastträger gefragt. Dies bedeutet, dass mehrere Träger verantwortlich sein können, wenn es gilt, Straßensanierungen oder Leitungsverlegungen durchzuführen.
Die aktuelle Baustelle am Isarring ist somit nicht nur ein temporäres Ärgernis für die Pendler, sondern auch Teil eines größeren Gesamtplans zur Verbesserung der Verkehrsinffrastruktur in München. Während man durch die Stadt navigiert, ist es ratsam, sich über alternative Routen und aktuelle Verkehrsmeldungen zu informieren, um die Staus zu umfahren.