In München stehen derzeit umfangreiche Bauarbeiten an, die insbesondere die Cosima-, Englschalkinger- und Maria-Theresia-Straße betreffen. Laut unser-bogenhausen.de werden die Stadtwerke München (SWM) bis Mitte Mai 2027 an der Cosimastraße tätig sein. Diese Maßnahmen sind Bestandteil der Erweiterung des Stromnetzes, wobei Tiefbauarbeiten im Gehbahnbereich durchgeführt werden. In diesem Zusammenhang werden die Anwohner vorübergehende Behinderungen und Absperrungen im Geh- und Fahrbahnbereich hinnehmen müssen. Das Parken wird ebenfalls eingeschränkt, jedoch wird durch Brücken sichergestellt, dass die Zugänge zu den Häusern und Einfahrten weiterhin gewährleistet sind.
In der Englschalkinger Straße ist die Bauzeit bis Mitte März angesetzt. Hier wird das betriebseigene Telekommunikationsnetz ausgebaut, indem Glasfaserleitungen verlegt werden. Auch in dieser Straße sind vorübergehende Behinderungen und Einschränkungen beim Parken nicht zu vermeiden, aber die Zugänge bleiben durch Brücken gewährleistet. Die umfangreiche Netzwerkinfrastruktur der SWM deckt eine beeindruckende Länge von rund 17.000 Kilometern ab; bereits 70 Prozent der Münchner Haushalte profitieren von diesen Anschlüssen.
Engpass im Fortschritt
Die Arbeiten in der Maria-Theresia-Straße dauern bis Anfang April und konzentrieren sich auf die Erweiterung des Stromnetzes. Auch hier sind ähnliche Behinderungen zu erwarten, wobei die Anwohner entsprechend über die Informationskanäle der Stadtwerke auf dem Laufenden gehalten werden.
Ein wichtiges Ziel der SWM ist es, auch den Glasfaserausbau voranzutreiben. Wie swm.de berichtet, werden Immobilieneigentümern kostenlose FTTH-Anschlüsse (Fiber-to-the-Home) angeboten. Dieses Angebot reicht bis in die Wohnungen und ermöglicht den Eigentümern eine Nutzung von Highspeed-Internet, ohne dass sie dafür Aufwand oder Kosten haben. Der Ausbau erfolgt unabhängig von den bestehenden Internetverträgen der Bewohner, was diese Initiative besonders attraktiv macht.
München wird zur Glasfaser-Metropole
Zusammen mit Partnern wie Telekom und M-net arbeiten die Stadtwerke an einem umfassenden Ausbau der Glasfaserinfrastruktur in der bayerischen Landeshauptstadt. Laut telekom.com werden bereits rund 650.000 Wohnungen und Geschäftsstellen mit Glasfaser erschlossen. Das Ziel ist es, in Zukunft jede Einheit mit einer entsprechenden Anschlussdose auszustatten, um die Anbietervielfalt zu erhöhen.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass München auf dem besten Weg ist, sich als Glasfaser-Metropole zu etablieren. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Anbietern soll nicht nur Baustellen reduzieren, sondern auch dafür sorgen, dass die Münchner bald von blitzschnellem Internet profitieren können. Eine gute Nachricht für alle, die in der digitalen Welt von heute nicht hinterherhinken wollen!