Die Münchnerin Sara Nuru, Ex-Topmodel und Siegerin der fünften Staffel von „Germany’s Next Topmodel“, steht im Rampenlicht, während sie mit einer wichtigen Kampagne gegen finanzielle Abhängigkeit von Frauen kämpft. Auf einem festlichen Dinner des Burda Verlags im Maximilianeum anlässlich des Weltfrauentags hat sie eindringlich dazu aufgerufen, in Aktien zu investieren, anstatt in teure Handtaschen. „Finanzielle Gewalt gegen Frauen ist ein ernstes Problem“, betont Nuru. Es ist diese Abhängigkeit von Partnern, die viele Frauen oft in eine schwierige Lage bringt, und durch Aufklärung möchte sie diesem Trend entgegenwirken.

Nuru ist nicht nur ein bekanntes Gesicht, sondern führt auch ihr eigenes Unternehmen. Gemeinsam mit ihrer Schwester Sali setzt sie sich mit nuru Coffee aktiv für fairen Handel ein und unterstützt Frauen in Äthiopien durch Mikrokredite und Ausbildungsmöglichkeiten. Ihre Reise nach Äthiopien, das Heimatland ihrer Eltern, liegt bereits viele Jahre zurück, doch die Eindrücke aus dem Jahr 2009, als sie im Auftrag einer Entwicklungsorganisation dort war, haben sie nachhaltig geprägt. „Insbesondere junge Mädchen sind oft vom Zugang zu Bildung ausgeschlossen, und ich habe die langfristigen Folgen geschlechtsspezifischer Ungleichheit deutlich erkannt“, erklärt Nuru.

Stärkung durch Wissen und Bildung

Der Fokus von Nuru hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Durch die Gründung von „nuruWomen“ hat sie die zentrale Problematik der finanziellen Abhängigkeit in den Mittelpunkt ihrer Arbeit gerückt. Ihre Organisation fördert Frauen durch Wissen, Ausbildung und Zugang zu finanziellen Mitteln wie Mikrokrediten. „Wir möchten unsere Privilegien nutzen, um die Unabhängigkeit von Frauen nachhaltig zu fördern“, sagt Nuru, die sich dabei auch prominente Unterstützung von Frauen wie Jane Fonda und Kerry Washington sichert.

Wie Nuru berichtet, ist es ihr wichtig, Frauen dazu zu ermutigen, Eigenverantwortung zu übernehmen. „Vielleicht haben wir alle das Potenzial, ein gutes Händchen für Investitionen zu haben, wenn wir nur den ersten Schritt wagen“, so Nuru. Dabei ist es ihre klare Botschaft, dass der Weg zu finanzieller Unabhängigkeit eine bewusste Entscheidung erfordert. „Kauft Aktien, keine Handtaschen“, rät sie, um junge Frauen dazu zu bewegen, ihr Geld sinnvoll zu investieren.

Ein Vorbild für viele

Mittlerweile lebt Nuru mit ihrem Mann, dem Medienunternehmer Michael Wanner, und ihren zwei kleinen Kindern in der Schweiz. Dennoch hält sie enge Verbindung zur Heimat und besucht bei ihren Aufenthalten in München auch ihre Eltern, die in der Nähe von Erding wohnen. Ihre eigene Erfahrung und Verantwortung, die sie frühzeitig übernommen hat, geben ihr die nötige Glaubwürdigkeit, um als Botschafterin für die Frauen-Finanz-Kampagne des Schmuckherstellers Pomellato aufzutreten. Nuru ist nicht nur ein Vorbild in der Modewelt, sondern auch im Bereich des sozialen Engagements und der wirtschaftlichen Selbstständigkeit von Frauen.

„Wir müssen das Bewusstsein für finanzielle Gewalt schärfen und Frauen empowern, ihre finanzielle Freiheit zu erlangen“, fasst Nuru ihre Mission zusammen. Es bleibt zu hoffen, dass ihre ansteckende Energie und ihr leidenschaftliches Engagement viele Frauen dazu inspiriert, Verantwortung für ihr wirtschaftliches Wohl zu übernehmen.

Für weitere Informationen zu Saras beeindruckender Arbeit und ihrer Kampagne, können Sie die Berichte auf hallo-muenchen.de und instyle.de nachlesen.