Heute ist der 11.04.2026 und im Kreuzviertel von Dortmund tut sich einiges: Das schwedische Unternehmen Bonava plant den Bau von 165 neuen Wohnungen auf dem Grundstück des ehemaligen Europa Parkhotels an der Lindemannstraße 78–80. Diese Maßnahme könnte einen entscheidenden Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in der Region leisten. Ab 2027 sollen die Bauarbeiten beginnen, und bereits jetzt ist klar, dass die neuen Wohnungen sowohl Eigentums- als auch öffentlich geförderte Mietwohnungen umfassen werden.
Von den insgesamt 165 Einheiten sind 93 als Eigentumswohnungen vorgesehen, während 72 öffentlich geförderte Mietwohnungen geschaffen werden sollen. Diese öffentlich geförderten Wohnungen sind besonders wichtig, da sie dazu beitragen, den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum zu decken. Die gesamte Wohnfläche wird rund 11.632 Quadratmeter betragen, wobei ein besonderer Fokus auf barrierefreiem Bauen liegt, um den Bedürfnissen verschiedener Bevölkerungsgruppen gerecht zu werden. Die Umwandlung der bisherigen Hotel-, Büro- und Gastroflächen in Wohnraum ist ein zukunftsweisender Schritt für die Stadt.
Wachstumsregion Nordrhein-Westfalen
Bonava hat die Baugenehmigung nach § 34 BauGB bereits erhalten, was die Umsetzung des Projekts erheblich beschleunigt. Das Unternehmen betrachtet Nordrhein-Westfalen als eine Wachstumsregion und reagiert damit auf die hohe Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum. Der Standort in Dortmund bietet zudem eine hervorragende Infrastruktur: Kindergärten, Schulen und eine Kleingartenanlage sind in der Nähe, was für zukünftige Bewohner besonders vorteilhaft ist. Auch die BVB-Geschäftsstelle sowie der Signal Iduna Park sind fußläufig erreichbar, was die Attraktivität dieser Lage zusätzlich steigert.
Aktuell steht auf dem Grundstück noch eine leerstehende Gewerbeimmobilie, die der Umwandlung in Wohnraum weichen wird. Neben den Wohnungen plant Bonava auch den Bau einer gemeinsamen Tiefgarage für die zukünftigen Bewohner. Dieses Projekt ist Teil einer größeren Strategie, um den Wohnungsbau in Dortmund voranzutreiben. In Dortmund-Huckarde sollen in den kommenden Monaten ebenfalls neue Wohnungen entstehen, insbesondere für Personen mit Wohnberechtigungsschein (WBS).
Fazit und Ausblick
Mit dem Bau der 165 Wohnungen im Kreuzviertel setzt Bonava ein wichtiges Zeichen im Kampf gegen den Wohnungsmangel in Dortmund. Die geplante Entwicklung könnte nicht nur zur Schaffung von Wohnraum beitragen, sondern auch eine positive Entwicklung für die ganze Region nach sich ziehen. Die Mischung aus Eigentums- und geförderten Mietwohnungen zeigt, dass hier an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bevölkerung gedacht wird. Man darf gespannt sein, wie sich dieses Projekt in den kommenden Jahren entwickeln wird. Für weitere Informationen zu diesem Thema empfehlen wir den Artikel auf Ruhr24 sowie die Pressemitteilung von Bonava.