Am Samstag, den 21. März, findet in Gilching eine besondere Veranstaltung statt: das Ramadama. Organisiert wird die Aktion um 10 Uhr, und der Treffpunkt ist der Parkplatz am Rathaus Gilching. Diese Initiative zielt nicht nur darauf ab, die Umwelt sauberer zu halten, sondern fördert auch das gemeinschaftliche Engagement und die Bürgerbeteiligung. In einer Zeit, in der Umweltschutz immer wichtiger wird, ist es schön zu sehen, wie sich die Gemeinde zusammenfindet, um aktiv etwas zu bewirken. Teilnehmer werden gebeten, eigene Handschuhe und Greifzangen mitzubringen; die Gemeinde stellt dafür Mülltüten zur Verfügung. Nach der Aufräumaktion können sich die Helfer bei einer Brotzeit stärken und den gemeinsamen Erfolg feiern.

Das Ramadama in Gilching wird von verschiedenen Gruppen unterstützt, darunter der Jugendbeirat, die Bund Naturschutz Ortsgruppe Gilching, die Jugendfeuerwehr sowie die Bereitschaftsjugend des BRK. Wer Fragen hat oder weitere Informationen benötigt, kann sich an Christine Hammel unter der Telefonnummer 08105/386673 oder per E-Mail an hammel@gemeinde.gilching.de wenden. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind auch in diesem Artikel zu finden.

Die Wurzeln des Ramadama

Die Tradition des Ramadama hat ihre Wurzeln in der Nachkriegszeit, als der damalige Münchner Oberbürgermeister Thomas Wimmer 1949 die Bevölkerung mobilisierte, um die Stadt von Trümmern zu befreien. Der Begriff „Ramadama“, was auf Hochdeutsch „räumen tun wir“ bedeutet, wurde zum Synonym für diese großangelegte Räum-Aktion. Durch Wimmers Initiative gelang es, das gewachsene Stadtbild Münchens beim Wiederaufbau weitgehend zu erhalten. Ein Beispiel dafür sind die Münchner Isarauen, die heute als wichtiges Freizeit- und Erholungsgebiet gelten.

Im Laufe der Jahre wurde der Begriff Ramadama auf zahlreiche Räum- und Reinigungsaktionen in München übertragen. Insbesondere bezieht sich Ramadama auf Müllbeseitigungsaktionen in den Auen und Fluren entlang der Isar. Diese Initiative wurde Ende der 70er Jahre vom Münchner Isarfischer-Verein angestoßen. Informationen dazu finden Sie in diesem Artikel.

Gemeinsam für eine saubere Umwelt

Das Ramadama ist mehr als nur eine Aufräumaktion; es ist eine Gelegenheit, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und ein Bewusstsein für Umweltschutz zu schaffen. In einer Zeit, in der Umweltfragen immer drängender werden, ist es wichtig, dass sich die Bürger aktiv engagieren und Verantwortung übernehmen. Die Beteiligung an solchen Aktionen zeigt, dass der Schutz unserer Umwelt uns alle betrifft und dass wir gemeinsam etwas bewirken können.

Wenn Sie also am 21. März Zeit haben, kommen Sie nach Gilching und bringen Sie Ihre Familie und Freunde mit. Lassen Sie uns gemeinsam anpacken und dafür sorgen, dass unsere Umwelt auch für zukünftige Generationen lebenswert bleibt. Das Ramadama ist eine tolle Gelegenheit, sich zu engagieren und gleichzeitig neue Bekanntschaften zu schließen.